Starkes Beben in Mexiko fordert zwei Tote
publiziert: Montag, 5. Apr 2010 / 08:37 Uhr / aktualisiert: Montag, 5. Apr 2010 / 20:27 Uhr

Tijuana - Der Nordwesten von Mexiko ist am Sonntag von einem starken Erdbeben erschüttert worden, das auch in mehreren US-Bundesstaaten zu spüren war. In der Grenzstadt Mexicali starben mindestens zwei Menschen, über 230 Menschen wurden dort verletzt.

Bilder auf Twitter zeigen die Zeichen der Zerstörung.
Bilder auf Twitter zeigen die Zeichen der Zerstörung.
1 Meldung im Zusammenhang
Nach Angaben der US-Erdbebenwarte erreichte das Beben in dem mexikanischen Bundesstaat Baja California eine Stärke von 7,2. Gemäss Augenzeugen bebte die Erde zwischen 30 und 45 Sekunden lang.

Das Epizentrum lag nur einige dutzend Kilometer von der Stadt Mexicali entfernt, in der 900'000 Menschen leben. In der Hauptstadt von Baja California stürzten Häuser ein, Strassen wurden zerstört und der Strom fiel aus.

Ein Mann starb nach Angaben von Rettungskräften in seinem einstürzenden Haus, ein weiterer wurde von einer umstürzenden Mauer erschlagen. Der Gouverneur Jose Guadalupe Osuna rief den Notstand in Mexicali aus.

Mindestens fünf Nachbeben

Es gab mindestens fünf Nachbeben, davon ein schweres mit der Stärke von 5,4, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte. In der Region waren in den vergangenen Tagen bereits mehrere kleinere Beben registriert worden.

Die Seismologin Lucy Jones vom California Institute of Technology warnte vor neuen Beben. «Nach jedem Erdbeben wächst die Chance für ein grösseres in den nächsten Tagen», sagte sie.

Im Januar hatte ein Erbeben der Stärke 6,5 in Kalifornien für Aufregung gesorgt und Schäden verursacht. Im Mai vergangenen Jahres war Kalifornien durch ein Beben der Stärke 4,7 erschüttert worden. Nach Angaben von Geologen besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Kalifornien in den nächsten 30 Jahren von einem verheerenden Erdbeben getroffen wird.

(zel/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Peking - Ein starkes Erdbeben in der ... mehr lesen
In der tibetischen Präfektur Yushu wurden die Menschen vom Erdbeben aus dem Schlaf gerissen.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Auch das AKW Mühleberg, das 2019 stillgelegt werden soll, ist von der Regelung nicht ausgenommen.
Auch das AKW Mühleberg, das 2019 stillgelegt werden soll, ist von der ...
Nachweis bis 2020 gefordert  Brugg AG - Die Atomaufsichtsbehörde ENSI hat die Erdbebengefährdung für die Schweizer AKW-Standorte festgelegt; Die Betreiber müssen erneut nachweisen, dass ihre Anlagen einem sehr starken Erdbeben standhalten. Die Vorgaben sind strenger und umfangreicher als früher. mehr lesen 
Zweimal 6,8  Quito - Ecuador ist am Mittwoch von zwei schweren Erdbeben erschüttert worden. Bei einem Beben am Mittwochmittag (Ortszeit) wurde wie zuvor schon bei einem Erdstoss in der Nacht die Stärke 6,8 gemessen, wie Präsident Rafael Correa mitteilte. mehr lesen  
Beben der Stärke 6,8  Quito - Ein Beben der Stärke 6,8 hat am Mittwochmorgen (Ortszeit) erneut die ecuadorianische Küste erschüttert. Über Verletzte war zunächst ... mehr lesen  
Präsident Rafael Correa teilte mit, das Beben nun habe sich in der gleichen Region ereignet. (Archivbild)
Altstadt von Friaul.
40 Jahre nach starkem Erdbeben  Udine - Der italienische Staatschef Sergio ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 13°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Basel 14°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 14°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 12°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern 14°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Genf 16°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 18°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter Wolkenfelder, kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten