Starkes Erdbeben erschüttert Jakarta - Tsunami-Warnung
publiziert: Mittwoch, 2. Sep 2009 / 11:38 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 3. Sep 2009 / 08:09 Uhr

Jakarta - Die Zahl der Toten nach dem heftigen Erdbeben vor der indonesischen Hauptinsel Java ist auf mindestens 44 gestiegen. Nach Behördenangaben vom Donnerstagmorgen wurden mehr als 1000 Häuser beschädigt.

Das Erdbeben hatte die Stärke 7,3.
Das Erdbeben hatte die Stärke 7,3.
2 Meldungen im Zusammenhang
Mehr als 5000 Menschen mussten aus den am härtesten betroffenen Gebieten flüchten. Es wurde befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer höher liegen könnte, da die Nachrichtenverbindungen zu entlegenen Gebieten unterbrochen waren.

Unter einem Erdrutsch wurden mindestens 57 Menschen vermutet. Das Erdbeben der Stärke 7,3 ereignete sich am Mittwochnachmittag um 14.55 Uhr Ortszeit (9.55 Uhr MESZ).

Das Epizentrum lag vor der Südküste rund 200 Kilometer südöstlich der Millionenmetropole Jakarta. Dort war der Erdstoss deutlich zu spüren. Wände wackelten, Geschirr fiel aus den Schränken, Glasscheiben gingen zu Bruch und tausende Menschen rannten in Panik auf die Strassen. Einige Bürohochhäuser in der Innenstadt wurden vorsorglich geräumt.

In der Region stossen im Erdinnern verschiedene Erdplatten aufeinander. Spannungen entladen sich dort häufig in Form von Erdbeben. Das mit einer Stärke von über neun grösste je in Indonesien registrierte Erdbeben ereignete sich Weihnachten 2004 vor Sumatra. Der anschliessende Tsunami verwüstete riesige Landstriche rund um den Indischen Ozean und riss mehr als 230'000 Menschen in den Tod, 170'000 allein in Indonesien.

Auch Griechenland bebte

Auch in Griechenland bebte die Erde. Das Beben der Stärke 4,4 erschütterte die Region westlich der griechischen Hauptstadt Athen. Das Epizentrum des Bebens lag nur zwei Kilometer unterhalb der Erdoberfläche in der Nähe der Ortschaft Vilia rund 35 Kilometer nordwestlich der griechischen Hauptstadt, teilte die Erdbebenwarte Athens mit.

Die Erdstösse waren in ganz Athen sowie auf dem Norden der Halbinsel Peloponnes zu spüren. Meldungen über Verletzte oder Schäden wurden auch aus Griechenland zunächst nicht gemeldet.

(fest/sda)

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