Startdämpfer für Frankreich
publiziert: Samstag, 4. Sep 2004 / 23:16 Uhr

Überraschung beim Start zur WM-Ausscheidung in der 'Schweizer' Gruppe 4: Frankreich kam in Paris nicht über ein 0:0 gegen Israel hinaus. Die Schweiz deklassierte die Färöer mit 6:0, Irland liess Zypern mit 3:0 keine Chance.

Frankreichs Aera unter der neuen Führung von Raymond Domenech begann enttäuschend.
Frankreichs Aera unter der neuen Führung von Raymond Domenech begann enttäuschend.
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Frankreichs neue Aera nach den Rücktritten von so bewährten Leuten wie Zidane, Desailly, Lizarazu und Thuram und unter der neuen Führung von Raymond Domenech begann enttäuschend. Die "Bleus", die in der letzten EM-Qualifikation alle Spiele siegreich gestalten konnten, agierten nicht nur mit jungen, frischen Kräften, sondern auch in einem neuen System mit drei Verteidigern und fünf Mittelfeldspielern.

Es zeigte sich, das sich das neue Ensemble erst finden muss. Die Automatismen funktionierten nicht; vor allem im rechten Couloir konnte kein Zug entwickelt werden. Spielmacher Robert Pires wurde erst in der Schlussphase eingewechselt, konnte aber die entscheidenden Impulse auch nicht setzen.

Thierry Henry vergab vier ausgezeichnete Chancen. Die beste mit einem Kopfball, als er in der 82. Minute freistehend übers Tor visierte. Mit Wehmut erinnerten sich die 45 000 Zuschauer an Zinedine Zidane zurück. Er fehlte überall.

Robbie Keanes doppelte Freude

Irland, zweiter Gegner der Schweizer am Mittwoch in Basel, gab sich gegen Zypern keine Blösse. Das Team von Brian Kerr schlug die Insulaner in Dublin diskussionslos mit 3:0. Innert fünf Minuten Mitte der ersten Halbzeit führten der dunkelhäutge Clinton Morrison von Birmingham mit dem Kopf und Andy Reid mit einem satten Schuss aus 25 Metern ins Lattenkreuz die Vorentscheidung herbei.

Für das 3:0 war Tottenham-Stürmer Robbie Keane besorgt, der einen Foulelfmeter verwertete. Dribbelkünstler Damien Duff, der Star-Spieler von Chelsea und Passgeber zum 1:0, war gefoult worden. Keane egalisierte mit seinem 21. Treffer für Irland den Torrekord von Niall Quinn. Im Mittelfeld gingen am meisten Impulse von Duff und Reid aus, die mit schnellem und überraschendem Passing die Zyprioten mehr als einmal verwirrten.

Bester Spieler im Team von Trainer Moca Vukotic war Torhüter Panagiotou, der mit fünf tollen Paraden eine noch höhere Niederlage verhinderte. Zyperns Teamchef hatte Efastathios Aloneftis aus seinem Kader wegen einer Undiszipliniertheit geworfen. Aloneftis Verschulden: er erschien zu spät zum Training, weil er auf der Autofahrt zur Übungseinheit einen Hund angefahren und diesen in eine Tierklinik zum Veterinär gebracht hatte.

Frankreich - Israel 0:0
Stade de France, Paris. -- 45 000 Zuschauer. -- SR Temmink (Ho). -- Frankreich: Coupet; Gallas, Squillaci, Givet; Mendy (57. Giuly), Claude Makelele, Vieira, Rothen (66. Pires), Evra; Henry, Saha. -- Israel: Davidovitch; Ben Haim, Rahamim, Banado; Antebi (14. Keisi), Badeer, Benayoun (81. Nimny), Tal, Afek (71. Gazal); Golan, Saban. -- Bemerkungen: Frankreich Barthez, ohne Trezeguet und Diarra (alle verletzt). Israel ohne Berkovic, Strul, Ben-Yosef und Suan (alle verletzt).

Irland - Zypern 3:0 (2:0)
Lansdowne Road, Dublin. -- 25 000 Zuschauer. -- SR Paniaschwili (Geo). -- Tore: 33. Morrison 1:0. 38. Reid 2:0. 57. Robbie Keane (Foulpenalty) 3:0. -- Irland: Given; Carr (70. Finnan), O´Shea (83. Maybury), Cunningham, O´Brien; Duff, Kavenagh, Reid, Kilbane; Morrison (80. Lee), Robbie Keane. -- Zypern: Panagiotou; Charalambous (65. Elia), Kakoyiannis, Makridis, Theodotou; Satsias, Okkas (77. Krassas), Charalambides (70. Michael), Okkarides; Konstantinou, Lambrou. -- Bemerkungen: Irland ohne Roy Keane, Miller, Holland und Connolly (alle verletzt).

(bert/Si)

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