Schneider-Ammann eröffnet ihn
Startschuss für Innovationspark
publiziert: Montag, 18. Jan 2016 / 10:14 Uhr / aktualisiert: Montag, 18. Jan 2016 / 11:57 Uhr
Johann Schneider-Ammann sagte, die Innovation sei der Schlüssel zum Erfolg.
Johann Schneider-Ammann sagte, die Innovation sei der Schlüssel zum Erfolg.

Bern - Startschuss für den Schweizerischen Innovationspark: Bundespräsident Johann Schneider-Ammann hat am Montag in Bern den Innovationspark offiziell eröffnet. In seiner Rede betonte er die Bedeutung der Innovation für die Schweiz.

2 Meldungen im Zusammenhang
Die Innovation sei der Schlüssel zum Erfolg der Schweiz, sagte Schneider-Ammann vor über 100 Gästen im Zentrum Paul Klee. Der Innovationspark werde es ermöglichen, die Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen in der Schweiz halten und hoffentlich ausbauen zu können.

Der Innovationspark ist als Netzwerk organisiert und auf fünf Standorte verteilt: Dübendorf ZH, Allschwil BL, Villigen AG, Lausanne und Biel. An diesen Standorten sollen etablierte Firmen aus dem In- und Ausland mit ihren Forschungs- und Entwicklungseinheiten angesiedelt werden.

Die Vorbereitungen für den Innovationspark, der offiziell den Namen «Switzerland Innovation» trägt, dauerten zehn Jahre. «Da sind wir nicht die Schnellsten», gab Schneider-Ammann laut Redetext zu. «Aber was wir machen, machen wir gründlich.» Noch seien nicht alle Details geregelt, doch der Zug sei nun losgefahren.

Meilenstein für Wirtschaft und Wissenschaft

Als «Meilenstein für die Wirtschaft, die Wissenschaft und die Politik» bezeichnete Ruedi Noser, Präsident der Stiftung Switzerland Innovation, die Lancierung des Innovationsparks. Ein solch positives Projekt sei umso wichtiger in Zeiten wie diesen, sagte der Zürcher FDP-Ständerat unter Verweis auf die Wirtschaftslage und die anstehenden politischen Herausforderungen.

Die Schweiz gehöre zu den innovativsten Ländern der Welt. «Aber wir müssen auch alles tun, damit das in Zukunft so bleibt. Und wir müssen besser werden», sagte Noser laut Redetext. Dazu leiste der Innovationspark einen massgeblichen Beitrag.

Während die heutigen Technoparks vor allem Jungunternehmen unter die Arme greifen, habe der Innovationspark ein anderes Ziel: Er wolle grosse, etablierte Unternehmen für den Aufbau neuer Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in die Schweiz holen.

Besser als das Silicon Valley

Noser scheute auch den Vergleich mit dem Silicon Valley nicht. Die dynamische Schweizer Wirtschaftsstruktur sei die beste Voraussetzung, dass hier ein Umfeld entstehen könne, das besser sei als das Silicon Valley, weil es lebendiger und branchenübergreifender sein werde.

Die wirkliche Arbeit stehe jedoch noch bevor, mahnte Schneider-Ammann. In den nächsten Jahren müsse der Beweis erbracht werden, dass der Innovationspark mehr sei als ein politisches Lippenbekenntnis, und dass der Schulterschluss von Wissenschaft und Wirtschaft auch wirklich besser gelinge.

Realisiert wird der Innovationspark durch die Standortkantone, die Privatwirtschaft und die beteiligten Hochschulen. Der Bund unterstützt das Projekt mit einem Rahmenkredit für Bürgschaften und mit Bauland, das zu marktüblichen Preisen im Baurecht abgegeben wird.

Die von der Privatwirtschaft finanzierte Stiftung «Switzerland Innovation» koordiniert die einzelnen Standorte und vermarktet den Innovationspark international. Zudem stellt sie die Einhaltung einheitlicher Qualitätsstandards sicher.

(bg/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Der Bund kann den nationalen ... mehr lesen
Der Bund will mit dem Innovationspark die führende Rolle der Schweiz als Innovationsnation sichern.
Nun hat der Ständerat zugestimmt.
Bern - Der Bund soll den nationalen ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Ab dem 11. Mai können Gastrobetriebe unter strengen Auflagen wieder öffnen. In einem ersten Lockerungsschritt sind an einem Tisch maximal vier Personen oder Eltern mit Kindern erlaubt.
Ab dem 11. Mai können Gastrobetriebe unter ...
Publinews Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken dürfen wieder öffnen  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 entschieden, die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus weiter zu lockern. Ab Montag, 11. Mai 2020, können Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken wieder öffnen, in den Primar- und Sekundarschulen darf der Unterricht wieder vor Ort stattfinden und im Breiten- und Spitzensport sind wieder Trainings möglich. Das Fahrplanangebot im öffentlichen Verkehr wird deutlich erhöht. Für die Maturitätsprüfungen können dieses Jahr die Erfahrungsnoten im Zeugnis stehen, über schriftliche Prüfungen für die gymnasiale Maturität entscheiden die Kantone. Die Lockerungen werden durch Schutzkonzepte begleitet. Das Abstandhalten und die Hygienemassnahmen müssen nach wie vor eingehalten werden. Parallel zu diesen Öffnungsschritten werden die Einreisebeschränkungen gelockert. Ab dem 11. Mai soll zudem in allen Kantonen die flächendeckende Rückverfolgung ... mehr lesen  
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler ... mehr lesen  
Um die Medienbranche bei der digitalen Transformation zu unterstützen, sollen neu auch Online-Medien gefördert werden.
Publinews Bern - Die sukzessive Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erfordert Anpassungen bei ... mehr lesen  
Selbständigerwerbende können trotz allfälliger Öffnung am 11. Mai 2020 bis am 16. Mai weiterhin Kurzarbeitsvergütungen bekommen, wenn das Geschäft wegen hygienischen oder anderen Einschränkungen nicht so schnell an Fahrt aufnimmt.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 10°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 11°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 10°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 9°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 11°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 13°C 25°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 18°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten