«Die Unterstützung ist überwältigend»
Stefan Kölliker an Krebs erkrankt
publiziert: Dienstag, 7. Jan 2014 / 16:15 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 7. Jan 2014 / 16:47 Uhr
Stefan Kölliker will 2016 trotz Krebs kandidieren.
Stefan Kölliker will 2016 trotz Krebs kandidieren.

Der St. Galler Regierungspräsident Stefan Kölliker hat am Dienstag die Medien über seinen Gesundheitszustand informiert. Im vergangenen Oktober war dem SVP-Regierungsrat ein bösartiger Tumor aus der Brust entfernt worden. Kölliker bleibt im Amt und will 2016 erneut kandidieren.

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KrebsKrebs
Der Krebsbefund habe ihn ohne jegliche Anzeichen, anlässlich zweier geplanter Eingriffe am Hals, getroffen. «Zwei Wochen zuvor hatte ich an der linken Brust ein Geschwulst festgestellt», sagte der 43-Jährige am Dienstag in St. Gallen vor den Medien.

Im Brustzentrum des Kantonsspitals St. Gallen wurde der Brustkrebs festgestellt. «Zum Glück wurden im ganzen Körper keine Ableger entdeckt», sagte Kölliker. Der Tumor wurde entfernt. Kurz nach der Operation informierte die Staatskanzlei die Medien über die Erkrankung des Regierungspräsidenten.

Sowohl die Situation für die St. Galler Regierung als auch der Befund Brustkrebs bei einem Mann seien aussergewöhnlich, sagte Kölliker. Die Öffentlichkeit habe ein grosses Informationsbedürfnis. «Die Unterstützung und die grosse Anteilnahme sind überwältigend», sagte Kölliker.

Brustkrebs bei Männern selten

Stefan Kölliker sei nach der erfolgreichen Entfernung des Tumors gesund, sagte Beat Thürlimann, Chefarzt des Brustzentrum am Knatonsspital St. Gallen. Die Therapie solle ein erneutes Ausbrechen der Krankheit verhindern.

Jede zehnte Frau in der Schweiz erkranke an Brustkrebs, bei Männer sei die Krebsart sehr selten. Nur jeder 200. Fall von Brustkrebs betreffe einen Mann. Die Heilungsaussichten seien ähnlich wie bei Frauen.

Kölliker unterzieht sich zurzeit einer ambulanten Chemotherapie. Danach folgen bis Ende April Bestrahlungen, anschliessend ist eine mehrjährige Antihormon-Therapie vorgesehen.

Kölliker bleibt im Amt

Seine Geschäfte als Regierungspräsident und Bildungsdirektor will Kölliker während dieser Therapie weitgehend wahrnehmen. Bei repräsentativen Terminen wird sich der Regierungspräsident von seinen Regierungskollegen vertreten lassen.

«Ich kann öffentliche Auftritte nicht wegen meines Haarverlustes nicht wahrnehmen, sondern wegen der Infektionsgefahr», scherzte Kölliker. Er habe vor, seinen Job bis zum Ende der Amtsperiode gleich weiterzumachen und auch für weitere vier Jahre zu kandidieren.

Der Treuhänder mit eidgenössischem Fachausweis wurde 2008 in die St. Galler Regierung gewählt. Am 11. März 2012 erfolgte die Wiederwahl. Kölliker steht dem Bildungsdepartement vor. Seit dem 1. Juni 2013 präsidiert er den Regierungsrat für die Legislaturperiode 2013/14. Kölliker wohnt in Bronschhofen, ist verheiratet und hat drei Kinder.

(bg/sda)

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