Steffen glänzender GP-Zweiter

publiziert: Samstag, 11. Mrz 2006 / 19:21 Uhr

Der Basler Degenspezialist Benjamin Steffen (24) realisierte am Grand-Prix-Weltcupturnier in Stockholm mit Rang 2 mitten in der Weltelite den bislang grössten Einzel-Erfolg.

Benjamin Steffen gelang endlich der Exploit. (Archivbild)
Benjamin Steffen gelang endlich der Exploit. (Archivbild)
Dabei setzte sich die Schweizer Nummer 2 im Auftaktgefecht vom Samstag in der Runde der letzte 64 gegen seinen Trainingspartner und Olympiasieger Marcel Fischer mit 15:13 durch.

Fischer hatte letzten Sommer an den EM in Ungarn das bis dato einzige Duell der beiden Freunde auf internationaler Ebene gewinnen können (7:6 in den Sechzehntelfinals).

«Es war erneut sehr unangenehm für mich, in einem Wettkampf gegen Marcel zu fechten», sagte Steffen, der im Sommer 2004 in Kopenhagen grossen Anteil am EM-Titelgewinn des Schweizer Degen-Teams (mit Fischer und Fabian Kauter) besass.

Quantensprung

Der Linkshänder realisierte nun in Stockholm den schon seit geraumer Zeit erwarteten Quantensprung im Einzel. Erst im Final wurde Steffen vom französischen Einzel-WM-Zweiten und Team-Weltmeister Fabrice Jeannet (Fr) um einen Treffer bezwungen (14:15).

«Benjamin bewies in allen sechs Gefechten des Einzel-Finaltages Mut und Risikobereitschaft. Er zog seinen eigenen Stil durch und wurde dafür belohnt», lobte Nationaltrainer Rolf Kalich.

Steffen führte seinen Exploit auf das gelungene Timing und Distanzgefühl zurück. «Ich erwischte jeweils den bestmöglichen Moment, um die Treffer zu setzen.»

Substanz gekostet

Einzig im Final gegen Fabrice Jeannet habe er vielleicht in einer Situation einen Sturzangriff zum falschen Zeitpunkt angewandt. Zudem wurde er von Fabrice Jeannet zweimal am Fuss getroffen. Letztmals lag Steffen beim Stande von 8:6 in Führung.

«Doch der vorangehende Halbfinal gegen den Deutschen Jörg Fiedler kostete mich viel Substanz. Zudem machten sich an der Hüfte muskuläre Verspannungen bemerkbar.» Vor eineinhalb Jahren war Steffen an der entprechenden Stelle operiert worden.

Der ausgebildete Sportlehrer Benjamin Steffen unterrichtet zwölf Stunden pro Woche an der Berufs-Fachschule in Basel. Daneben studiert er Englisch (demnächst im zweiten Semester).

Vor drei Jahren war Steffen bespielsweise Universiade-Zweiter, im Vorjahr Weltcup-Dritter in Legnano (It/erster Weltcup-Podestplatz) und in diesem Jahr Ende Januar Zweiter an einem internationalen Turnier in Reutlingen (De).

Stockholm. Weltcup-Grand-Prix der Degenfechter. Einzel. Final:
Fabrice Jeannet (Fr) s. Benjamin Steffen (Sz) 15:14. - Ferner die weiteren Schweizer: 25. Michael Kauter. 33. Marcel Fischer. 49. Fabian Kauter. 62. Valentin Marmillod. - 186 Fechter aus 32 Nationen.

Weitere Resultate von Steffen ab 64er-Tableau:
s. Fischer 15:13, s. Adam Wiercioch (Pol) 15:14 (nach 10:14-Rückstand), s. Francesco Martinelli (It) 15:12, s. Jiri Beran (Tsch) 15:9, s. Jörg Fiedler (De) 15:10.

(rr/Si)

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