«Trust in Professions Report 2016»
Steigendes Vertrauen in Polizisten und Richter
publiziert: Mittwoch, 25. Mai 2016 / 11:39 Uhr
Mit einem durchschnittlichen Vertrauenswert von 83 Prozent haben Polizisten markant an Vertrauen gewonnen.
Mit einem durchschnittlichen Vertrauenswert von 83 Prozent haben Polizisten markant an Vertrauen gewonnen.

Hergiswil NW - Seit Jahren hoch ist das Vertrauen der Schweizer in helfende Berufe; seit Jahren tief ist das Vertrauen in Politiker. Mehr Vertrauen als auch schon geniessen Polizisten und Richter, während Werbefachleute und Versicherungsvertreter am meisten Vertrauen verloren haben.

2 Meldungen im Zusammenhang
So lassen sich die Ergebnisse des «Trust in Professions Report 2016» zusammenfassen, den das Marktforschungsinstitut GfK am Mittwoch vorgelegt hat. Während das obere und das untere Ende der Vertrauensskala seit Jahren stabil von den gleichen Berufen besetzt wird, haben sich im Mittelfeld die Vertrauensverhältnisse im vergangenen Jahr verschoben.

Mit einem durchschnittlichen Vertrauenswert von 83 Prozent haben Polizisten und mit 77 Prozent Richter markant an Vertrauen gewonnen. Beide Berufe können «von der insgesamt verbesserten Aufklärungsquote bei Straftaten profitieren», schreibt die GfK in ihrer Mitteilung.

Deutlich an Vertrauen eingebüsst haben Profisportler. Sie liegen zudem bei einem tiefen Vertrauenswert von 35 Prozent. Den Vertrauensverlust schreiben die Marktforscher dem Korruptionsskandal bei der FIFA, Dopingkontrollen bei der Schweizer Fussballnationalmannschaft und dem verlorenen EM-Qualifikationsspiel gegen England kurz vor der Befragung zu.

30'000 Interviews in 27 Ländern

Weniger Vertrauen geniessen auch die Bauern, vor allem wegen der Konzentration in der Landwirtschaft, die zu intensiverer Tierhaltung führt. Zudem werde die Kürzung der staatlichen Agrarsubventionen kontrovers diskutiert, begründet die GfK. Mit einem Vertrauenswert von 79 Prozent liegen die Bauern jedoch nach wie vor im oberen Mittelfeld.

Deutlich tiefer mit 31 Prozent liegen die Journalisten, mit 26 Prozent die Werbefachleute und mit 24 Prozent Versicherungsvertreter. Diese Berufe haben zudem an Vertrauen verloren, die beiden letzten am stärksten.

Der Verein des Marktforschungsinstituts GfK, eine Non-Profit-Organisation zur Förderung der Marktforschung, erhebt empirische weltweit das Vertrauen in über 30 Berufe. Der «Trust in Professions Report 2016» basiert auf 30'000 Interviews in 27 Ländern.

(cam/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Birmensdorf ZH - Eine Mehrheit der Bevölkerung fühlt sich hierzulande gut vor ... mehr lesen
Hochwasser kann in der Schweiz jederzeit vorkommen.
Eine Demokratie funktioniert nicht ohne Vertrauen in die Justiz.
Zürich - Die Schweizer Justiz hat ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit ...
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, will ein überparteiliches Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU das Referendum ergreifen. mehr lesen 3
Falsche Sichtweise  Selbst wenn sie hohe Steuerabgaben leisten müssen, leben reiche Amerikaner grösstenteils weiter in ... mehr lesen  
In den vergangenen Jahre haben von knapp 500'000 Einkommensmillionären nur 12'000 pro Jahr den Bundesstaat gewechselt.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 3°C 3°C Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer stark bewölkt, Regen
Basel 4°C 5°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen stark bewölkt, Regen
St. Gallen 1°C 2°C Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich stark bewölkt, Regen
Bern 2°C 2°C Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer stark bewölkt, Regen
Luzern 4°C 3°C Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer stark bewölkt, Regen
Genf 4°C 4°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer stark bewölkt, Regen
Lugano 2°C 6°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten
 
 
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/seminar.aspx?ID=311&lang=de