Steinpilzboom dank guten Wetterbedingungen
publiziert: Freitag, 25. Aug 2006 / 21:28 Uhr

Bern - Ein ernormer Schub an Steinpilzen erfreut gegenwärtig die Pilzsammler in der Schweiz. Die guten Wetterbedingungen haben den Star unter den Speisepilzen auch im Mittelland aus dem Boden schiessen lassen.

Auch im Mittelland sind Steinpilze gegenwärtig zu finden.
Auch im Mittelland sind Steinpilze gegenwärtig zu finden.
Weiterführende Links zur Meldung:

Adressen der Pilzkontrollstellen

www.vapko.ch

Die grosse Palette der diversen Speisepilze sei zwar noch nicht zu finden, wie Ernst Perren, Gründer des Pilzvereins Grauholz im Berner Mittelland, auf Anfrage mitteilte. Die Trockenheit in den Monaten Juni und Juli habe die Entwicklung beinflusst.

Allerdings gebe es momentan einen enormen Schub beim Steinpilz. Nicht nur in höheren Lagen, auch im Mittelland sei der König der Funghi gegenwärtig zu finden, vor allem an Orten mit nicht allzu starker Sonneneinstrahlung. Falls in nächster Zeit das Wetter mitspiele, sei mit einem ausserordentlichen Jahr zu rechnen.

Für jeden, der bei der Bestimmung von Pilzen nicht absolut sattelfest ist, ist der Gang zur Pilzkontrolle laut Perren ein Muss. Die Adresse der nächsten Kontrollstelle ist im Internet unter www.vapko.ch zu finden.

Keine Pilze mit weissen Lamellen

Dem Amateur rät Perren grundsätzlich, die Finger von Pilzen mit weissen Lamellen zu lassen. Hier seien Verwechslungen zwischen den essbaren Champignons und dem tödlich giftigen weissen Knollenblätterpilz gut möglich. Beide Arten habe er in den vergangenen Tagen bereits gesichtet.

Ob der Pilz abgeschnitten wird - wie es lange Zeit als einzig korrekte Ernteart galt - oder ob man den Pilz ausreisst, spielt gemäss Perren keine Rolle. Langjährige Untersuchungen hätten gezeigt, dass dies auf das weitere Wachstum keinen Einfluss habe.

Seinen Fund soll der Pilzsammler im Korp oder in einem Stoffsack nach Hause tragen. Im Plastiksack besteht die Gefahr, dass die gesammelten Leckerbissen wegen mangelndem Stauerstoff «ersticken», dass heisst oxidieren und unverträgliche Stoffe bilden.

(smw/sda)

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Die Knochendichte eines Frühchens ist geringer.
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