Stéphane Lambiel - der Federer des Wintersports
publiziert: Freitag, 18. Mrz 2005 / 13:33 Uhr

Stéphane Lambiels WM-Titel im Eiskunstlaufen, einer Sportart, die vor allem an Olympischen Winterspielen grosses mediales Interesse hervorruft, ist der erste eines Schweizers seit 58 Jahren.

Da schmilzt das Eis: Stephane Lambiel.
Da schmilzt das Eis: Stephane Lambiel.
Dem entsprechend gross war das Interesse in den Schweizer Medien, die im 19-jährigen Walliser den Roger Federer oder Zinédine Zidane des Eises sehen.

Stimmen aus der Schweizer Presse

Tages-Anzeiger:
"Hat die Schweiz mit Stéphane Lambiel ihren Roger Federer des Wintersports erhalten? Vieles deutet darauf hin. Ähnlich wie die Nummer 1 im Tennis verleiht Lambiel mit seinem Talent und seiner Kreativität herkömmlichen Eiskunstlauf-Elementen wie Pirouetten neuen Glanz und Einmaligkeit."

Neue Zürcher Zeitung:
"So könne man doch keine Medaillengewinner hervorbringen, hatte noch im vorletzten Jahr der russische Startrainer Mischin über den "Swiss aboriginal style of skating" gelästert. Da verfüge der Schweizer Eiskunstlaufverband über ein riesiges Talent und lasse das dann in einem entlegenen Bergtal wohnen und auch noch täglich zur Schule gehen. Nun hat dieser Eingeborene aus dem Wallis WM-Gold gewonnen."

Blick:
"Dieses Lächeln, dieser Charme! Gold-Stéphane bringt sogar das Eis zum Schmelzen."

Neue Mittelland Zeitung:
"Auf dem Eis ist es die Person Stéphane Lambiel, die entzückt. Seine Sprünge werden schwieriger, seine Pirouetten machen schwindelig. Und Stéphane strahlt dazu, strahlt aus. In erster Linie will er einfach gefallen. Und wie er gefällt!"

Der Bund:
"Der zu Nervosität neigende Walliser hat in Moskau ein Reifezeugnis abgelegt; er war nicht nur in künstlerischen Belangen auf der Höhe seiner Aufgabe."

Walliser Bote:
"Zu den Klängen von "König Arthur" betrat er das Eis. Als König Stéphane verliess er die glatte Fläche, auf der schon so viele Träume platzten."

Le Matin:
"Spasiba, Stéphane Lambiel! Er hat nie von einer Medaille gesprochen. Wie Zinédine Zidane besitzt Stéphane Lambiel die Bescheidenheit der Grossen."

Le Nouvelliste:
"Die Verrückten sind nicht alle eingesperrt. Der Beweis? Stéphane ist frei -- frei wie der Zauber, der seit Donnerstag abend an seinem Hals hängt. Man muss verrückt sein, um sein Lebensglück von so einer dünnen Kufe abhängig zu machen.

Ausländische Presse

L´Equipe:
"Stéphane Lambiel hat den WM-Titel erobert. Es ist der erste Titel auf internationalem Niveau für den Schweizer, der bisher nur vierte Plätze gesammelt hatte."

La Gazzetta dello Sport:
"Lambiel hat alle drei Phasen des Wettbewerbs dominiert und die russische Dominanz in dieser Disziplin, die seit 1998 andauerte, durchbrochen."

The New York Times:
"Anstatt ihren geliebten Jewgeni Pluschenko, der verletzungsbedingt forfait erklärte, zum Weltmeister zu krönen, schauten die Russen zu, wie der Schweizer Stéphane Lambiel gewann."

The Vancouver Sun:
"Der einzige Mann, der es vermochte, Jeff Buttle in die Schranken zu weisen, war Stéphane Lambiel, der in seinem bisherigen Leben nichts Grosses gewonnen hatte. Keiner hatte ihn hier auf der Rechnung. Doch Pluschenkos Verletzung öffnete vielen die Tür."

(fest/Si)

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