Eiskunstlauf: SM in Zürich-Oerlikon
Stéphane Lambiel und Kimena Brog Meier in Führung
publiziert: Freitag, 21. Dez 2001 / 21:03 Uhr / aktualisiert: Freitag, 21. Dez 2001 / 21:31 Uhr

Kimena Brog Meier (Luzern) mit einem fehlerfreien Kurzprogramm und Titelverteidiger Stéphane Lambiel (Genf) trotz eines Fehlers in der Sprungkombination haben am ersten Tag der Schweizer Eiskunstlauf-Meisterschaften in Zürich-Oerlikon wie erwartet die Führung übernommen.

Junior Jamal Othman (Bern) sorgte als Zweiter im Männer-Zwischenklassement für eine kleine Überraschung.

«Zuerst war ich nervös, dann habe ich mich genervt», kommentierte Stéphane Lambiel den ersten Wettkampfteil. Der Neunte der letzten Europameisterschaften hängte dem Dreifach-Lutz nur einen einfachen Toeloop an -- «ich zögerte und reagierte nicht» -- und musste deswegen einige Zehntelpunkte Abzug hinnehmen. Für den gut choreografierten Rumba mit ausgesprochen schönen und schnell gedrehten Pirouetten wurde der 16-Jährige dennoch mit B-Noten bis 5,8 belohnt.

Ganz ohne «Wackler» kam der 15-jährige Jamal Othman bei seinem Elite-Debüt durch. Der Junior aus Münchenbuchsee stand als Einziger eine Dreifach-Dreifach-Kombination und beendete das Kurzprogramm wettkampfmässig zum dritten Mal in Folge ohne Fehler. «Ich bin im Training sicher, nur die Schritte und das Tempo sind noch verbesserungswürdig», sagte der zweimalige Junioren-Meister. Oscar Peter (Arosa) fiel nach drei Stürzen völlig aus dem Konzept. Der siebenmalige Schweizer Meister Patrick Meier (Winterthur) war aus Verletzungsgründen nicht am Start.

In der Frauenkonkurrenz erwies sich Kimena Brog Meier in Abwesenheit der verletzten Meisterin Sarah Meier als klar beste Läuferin. Selbst die Gast-Teilnehmerin Eva-Maria Fitze aus Deutschland, 1997 immerhin WM-Zehnte, kam nicht im Gegensatz zur 14- jährigen Luzernerin nicht fehlerfrei durch. Brog Meier, die ihre Wachstumsprobleme noch nicht ganz überwunden hat und deshalb nicht in vollem Umfang trainieren kann, präsentierte sich zum Film- Soundtrack von Amélie technisch wieder gefestigt und im Ausdruck um einiges reifer.

«Weil ich im Training nicht sehr sicher war und das Kurzprogramm heikel ist, haben wir kurzfristig den Dreifach-Lutz in der Kombination mit einem einfacheren Dreifach-Teoloop ausgetauscht», sagte Brog Meier. So habe sie nicht das Geplante gezeigt, sei aber gleichwohl zufrieden. «Vor einem Jahr waren die Sprünge nicht da, nun habe ich die Sicherheit wiedererlangt.»

Auf dem 2. Zwischenrang des SM-Klassementes (hinter Fitze und der Französin Gwenaelle Jullien) liegen die letztjährige Junioren- Meisterin Viviane Käser (Zürich-Oerlikon) und Roberta Piazzini (Lausanne), mit 25 Jahren die klar älteste Teilnehmerin. Piazzini, die Bronzegewinnerin von 1997, machte einen kleinen Fehler in der Kombination (Eisberührung mit der Hand) mit einer guten Präsentation und entsprechenden B-Noten wett.

(Nicolas Russi, Oerlikon /sda)

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