Pilzverseuchte Arznei
Steroid-Behandlung tötet sieben US-Bürger
publiziert: Sonntag, 7. Okt 2012 / 21:36 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 7. Okt 2012 / 21:55 Uhr
Die Streroide wurden den Patienten als Schmerzmittel in den Rückenmarkkanal gespritzt. (Symbolbild)
Die Streroide wurden den Patienten als Schmerzmittel in den Rückenmarkkanal gespritzt. (Symbolbild)

New York - Ein verunreinigtes Medikament hat in den USA zu einer Welle tödlicher Hirnhautentzündungen geführt und sieben Menschen das Leben gekostet. Insgesamt wurden bis zum Sonntag 64 Fälle in neun Bundesstaaten gemeldet - 17 Fälle mehr als am Tag zuvor.

Transparenter CH Medikamentenpreisvergleich
4 Meldungen im Zusammenhang
Die Experten des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) befürchten weitere Betroffene. Insgesamt könnten gar 34'000 Menschen von der Meningitiswelle erfasst werden, schätzten Wissenschaftler im Sender CNN.

Laut dem CDC wurde das schmerzstillende Präparat in 23 der 50 US-Bundesstaaten geliefert. Nach Informationen von CNN haben dort 76 medizinische Einrichtungen die Medikamente erhalten.

Die Symptome scheinen zuerst fast harmlos: Die Patienten fühlen sich schwach und haben Kopfschmerzen und Fieber - aber das trifft auf Dutzende und oft harmlose Krankheiten zu. Hinzu kommen dann aber Schwindelgefühl und Lähmungserscheinungen - fast wie bei einem leichten Schlaganfall. Vor allem ältere Menschen sind betroffen.

Kaum Ansteckend

Weil die Symptome mitunter erst vier Wochen nach der Ansteckung auftreten, wird die Erkrankung nicht leicht erkannt. Zumindest eine gute Nachricht in allen schlechten: Diese Art der Hirnhautentzündung ist im Gegensatz zu anderen kaum ansteckend.

Laut den bisherigen Erkenntnissen haben sich alle Erkrankten in den vergangenen Wochen Steroide (Hormone) als Schmerzmittel in den Rückenmarkkanal spritzen lassen. Die US-Behörden konzentrieren sich bei ihren Ermittlungen auf ein Pharmaunternehmen aus dem US-Bundesstaat Massachusetts.

Die Firma habe die Produktion vorübergehend eingestellt. Die Behörden riefen mögliche Betroffene auf, sich zu melden. Zudem stellten sie eine Liste der verdächtigen Chargen ins Internet.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Washington - Nach der massenweisen Verunreinigung von Schmerzspritzen sind in den USA mittlerweile mindestens 23 ... mehr lesen
Durch immer weniger Sorgfalt mit den Spritzen, werden diese verunreinigt.
Keine Hilfe gegen die Krankheit.
Tallahassee - Floridas Gouverneur Rick Scott hat während der Meningitiswelle Hilfesuchenden aus Versehen die Nummer einer ... mehr lesen
New York - Die von einem verunreinigten Medikament ausgelöste Meningitiswelle in den USA weitet sich aus. Nach ... mehr lesen
Die Zahl der Erkrankten stieg innerhalb von 24 Stunden von 105 auf 119. (Symbolbild)
Eine Form von Meringitis unter dem Mikroskop.
New York - Tod statt Heilung: Ein pilzverseuchtes Medikament lässt in den USA immer ... mehr lesen
Transparenter CH Medikamentenpreisvergleich
Wir kommen zu Ihnen, damit Sie zuhause bleiben können
Ankommen. Ausatmen. Eintauchen.
Seerose Resort & Spa
Seerosenstrasse 1
5616 Meisterschwanden
Massagepraxis Zürich-Oerlikon
Alexa Gesundheitsmassagen
Schwamendingenstrasse 36
8050 Zürich-Oerlikon
Akupunktur, Tuina, Massage, Laserakupunktur, Taping
Die WHO bemängelt fehlende Investitionen der Pharmaindustrie.
Die WHO bemängelt fehlende Investitionen der Pharmaindustrie.
Einigung der WHO  Genf - Die Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben sich nach langen Debatten am Pfingstmontag auf einen globalen Aktionsplan für den Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen verständigt. 
«Das ist heute die grösste Herausforderung im Bereich der Infektionskrankrankheiten»
WHO bezeichnet Kampf als ungenügend Genf - Die weltweit getroffenen Massnahmen gegen Antibiotika-Resistenz reichen nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation WHO bei ...
Versorgungslage angespannt  Washington - Zur Eindämmung der Vogelgrippe sind in den USA inzwischen fast 40 Millionen Hühner und anderes Geflügel gekeult worden. ...
Alleine im US-Staat Iowa, dem grössten Eierproduzenten des Landes, wurden 25 Millionen Tiere gekeult, die meisten von ihnen Legehennen. (Symbolbild)
Schönheit kommt von innen, vom Erdinnern.
Schluss mit dem täglichen Ölteppich  Glänzende Haare, seidenweiche Haut - wünschen sich die meisten. Doch wie kommt der Glanz in trockene ...  
Titel Forum Teaser
Medizin Jobs und Jobs Gesundheitswesen
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 8°C 10°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 7°C 11°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 9°C 12°C bewölkt, Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 10°C 16°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 11°C 15°C bewölkt, Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 11°C 18°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 17°C 23°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten