Steuerabkommen mit der Türkei unterzeichnet
publiziert: Donnerstag, 22. Mai 2008 / 16:18 Uhr

Bern - Die Schweiz und die Türkei wollen ihre Wirtschaftsbeziehungen ausbauen. Die Finanzminister, Hans-Rudolf Merz und Kemal Unakitan, haben in Bern ein Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet.

Hans-Rudolf Merz unterzeichnete das Abkommen als «Resultat von über 20-jährigen Verhandlungen».
Hans-Rudolf Merz unterzeichnete das Abkommen als «Resultat von über 20-jährigen Verhandlungen».
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Unakitan sprach vor den Medien in Bern von einem Abkommen «zweier befreundeter Staaten». Er zeigte sich mit dem Resultat zufrieden: Damit steige die Attraktivität der EU-Beitrittskandidatin Türkei für Schweizer Unternehmen.

Bundesrat Merz ergänzte, die Vereinbarung sei das Resultat von über 20-jährigen Verhandlungen. Dies zeige den Willen beider Länder, einen Kompromiss zu finden und ihre Beziehungen zu stärken. Merz begründete gegenüber der Nachrichtenagentur SDA die lange Verhandlungsdauer mit «technischen Fragen», die gelöst werden mussten.

Merz verneinte einen Zusammenhang zwischen der langen Verhandlungsdauer und den Spannungen zwischen beiden Ländern in der Vergangenheit. Zum Streit war es unter anderem gekommen, weil der Nationalrat und die Kantone Waadt und Genf den Völkermord an den Armeniern im Ersten Weltkrieg durch das Osmanische Reich anerkannt hatten.

Ein Sprecher der türkischen Botschaft sagte dazu, es sei ein Irrtum, politische Geschäfte und ein «rein technisches» Abkommen zu verknüpfen.

Das Doppelbesteuerungsabkommen muss noch von den Parlamenten ratifiziert werden. Bisher sind die in beiden Ländern aktiven Unternehmen benachteiligt. Schweizer Firmen beispielsweise werden ein erstes Mal in der Türkei besteuert, das zweite Mal beim Kapitaltransfer in die Schweiz und das dritte Mal in der Schweiz selber.

(fest/sda)

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