Schritt aus Debatte um Vaterschaftsurlaub
Steuerfreie Familienvorsorge für junge Eltern
publiziert: Montag, 30. Mai 2011 / 12:27 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 14. Sep 2011 / 16:22 Uhr
Junge Eltern sollen bei Elternschaft eine Arbeitszeitreduktion finanzieren können.
Junge Eltern sollen bei Elternschaft eine Arbeitszeitreduktion finanzieren können.

Bern - Eine steuerbegünstigte Familienvorsorge soll frischgebackenen Eltern einen Elternurlaub ermöglichen. Diesen Vorschlag machten eine Parlamentariergruppe und die Schweizer Väter- und Männerorganisation am Montag. Noch in der Sommersession reichen sie einen Vorstoss ein.

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Die Familienvorsorge soll analog zum steuerbefreiten Sparen für die Altersvorsorge gestaltet werden. Ein frei wählbarer Prozentsatz des Einkommens oder des Lohns soll ein Elternzeitguthaben aufbauen. Aus diesem angesparten Geld liesse sich dann bei Elternschaft eine Arbeitszeitreduktion finanzieren, hiess es an einer Medienkonferenz in Bern.

Gleich wie bei der Altersvorsorge schlagen die Parlamentariergruppe und die Väter- und Männerorganisation sowie die Schweizer Männerzeitung eine zweite und eine dritte Säule vor. Die sogenannte Säule 2e würde von der betriebseigenen Pensionskasse angeboten. Der Betrieb definiert die Rahmenbedingungen.

Die Säule 3e entspricht der Säule 3a in der Berufsvorsorge. Die Bedingungen regelt ein Gesetz. Erfüllt sich der Kinderwunsch nicht, fällt das angesparte Geld ans Altersguthaben. Im Fall der Säule 3e kann es gleich wie bei der entsprechenden Säule der Altersvorsorge verwendet werden.

Heraus aus der blockierten Debatte

Die Vorschläge sollen einen Schritt aus der blockierten Debatte rund um den Vaterschaftsurlaub nach europäischem Muster aufzeigen. Sie bilden gemäss den Initianten einen Minimalkonsens zwischen den politischen Lagern ab.

Der Parlamentariergruppe gehören Ständerätin Anita Fetz (SP/BS), Nationalrätin Andrea Geissbühler (SVP/BE) sowie ihre Ratskollegen Norbert Hochreutener (CVP/BE), Alec von Graffenried (Grüne/BE) und Christian Wasserfallen (FDP/BE) an.

(bg/sda)

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Gute Idee...
nur was macht man als Mensch wenn man nach 25 jähriger Tätigkeit in gleicher Firma aufgrund übelster und wider besseres Wissen verbreiteter Verleumdungen durch die Behörden BfM und Migrationsamt TG (mit amtlichen Dokumenten nachweisbar) den Job verliert? Man kein Arbeitslosengeld erhält obwohl 25 Jahre lückenlos einbezahlt wurde. Die Steuern und Krankenkassenprämien nicht mehr bezahlt werden können und schon gar keine Pensionskasse mehr. Und wenn man dann Straf und Schadensersatzklage einreicht erhält man nicht mal Antwort, noch nicht mal auf Beschwerden. Von den Lohnausfällen und den zu rechnenden langfristigen Kosten wegen den vorgefallenen Straftaten von 749000Fr.
mal ganz zu swchweigen.
.
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