Stichwahl in Ecuador erwartet
publiziert: Sonntag, 15. Okt 2006 / 07:56 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 15. Okt 2006 / 21:00 Uhr

Quito - Bei der Präsidentenwahl in Ecuador ist der linke Populist Rafael Correa Favorit gewesen. Gleichzeitig wurden auch Kommunal- und Parlamentswahlen abgehalten.

Rafael Correa hat die grösste Unterstützung in der Bevölkerung.
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Die Wahlbüros öffneten 07.00 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr MESZ.) Nach zehn Jahren mit Staatspräsidenten aus der Mitte oder der Rechten des Parteienspektrums bahnt sich ein deutlicher politischer Schwenk nach Links an.

Der 43-Jährige Correa ist ein Freund des linksnationalistischen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez, der für seine Attacken gegen die USA bekannt ist. Im Wahlkampf präsentierte Correa sich als Verfechter eines radikalen Umschwungs mit deutlicher Opposition zur Politik Washingtons.

Ergebnisse am Montag

Rund 9,2 Millionen Ecuadorianer waren nun aufgerufen, unter 13 Kandidaten den Präsidenten zu wählen. Correa kam in den jüngsten Umfragen auf rund 31 Prozent der Stimmen, gefolgt von dem Wirtschaftsliberalen Alvaro Noboa (rund 27 Prozent). Mit ersten Ergebnissen der Wahl wurde am Montag gerechnet.

Die für einen Sieg in der ersten Wahlrunde notwendige Mehrheit dürfte der Correa jedoch letzten Umfragen zufolge klar verfehlen. Die Entscheidung würde dann in einer Stichwahl Ende November fallen.

Fehlende Stabilität

Ecuador, das vor allem vom Erdöl-Export lebt, war in den vergangenen Jahrzehnten von grosser politischer Instabilität geprägt.

Die letzten drei gewählten Präsidenten wurden gestürzt, und ihre Stellvertreter mussten die vierjährige Amtszeit zu Ende führen. So auch der derzeitige Staatschef Alfredo Palacio, der sein Amt im Januar kommenden Jahres dem gewählten Nachfolger übergibt.

(bert/sda)

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