Stiehlt Birmas Junta Hilfsgüter?
publiziert: Donnerstag, 5. Jun 2008 / 19:15 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 15. Jan 2009 / 10:58 Uhr

Bangkok - Die Militärjunta in Birma stiehlt nach einer Untersuchung von Amnesty International Hilfsgüter, die für die Zyklon-Opfer bestimmt sind. Nicht alle Spenden aus dem Ausland kämen bei den Überlebenden an.

Amnesty International hat 40 Fälle dokumentiert, in denen Beamte oder Soldaten Hilfslieferungen konfiszierten. (Symbolbild)
Amnesty International hat 40 Fälle dokumentiert, in denen Beamte oder Soldaten Hilfslieferungen konfiszierten. (Symbolbild)
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Die Regierung setze damit das Leben der Überlebenden aufs Spiel, sagte der Birma-Berichterstatter der Organisation.

Amnesty hat nach eigenen Angaben 40 Fälle dokumentiert, in denen Beamte oder Soldaten Hilfslieferungen konfiszierten. Was mit den Decken, Zelten und Nahrungsmitteln passierte, weiss niemand. In einem Fall seien gleich 48 Lastwagen beschlagnahmt worden.

Populärer Satiriker festgenommen

In einem separaten Bericht warf Amnesty der Junta in ihrem Krieg gegen die Minderheit des Karen-Volks Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. In Rangun wurde unterdessen ein im Lande populärer Satiriker festgenommen, der gegen den Widerstand der Behörden seit Wochen im Katastrophengebiet Zyklon-Opfern hilft.

Nach der Weigerung der Junta, amerikanische Hilfe von Bord der US-Kriegsschiffe vor der Küste zu akzeptieren, ist der Flottenverband abgezogen.

Bei der Naturkatastrophe kamen wahrscheinlich 134'000 Menschen ums Leben. Hunderttausende wurden obdachlos.

(fest/sda)

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