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Stillende Frauen senken Risiko für Typ-2-Diabetes
publiziert: Donnerstag, 26. Nov 2015 / 11:11 Uhr
Nach 2 Monaten sinkt das Risiko auf Diabetes.
Nach 2 Monaten sinkt das Risiko auf Diabetes.

Oakland - Frauen mit Gestationsdiabetes, die ihre Kinder zwei Monate stillen, könnten ihr Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, um mehr als ein Drittel senken, so Kaiser.

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Permanente Schwangerschaftsdiabetes wird dann diagnostiziert, wenn die Blutzuckerwerte ansteigen. Das geschieht normalerweise um die 24. Schwangerschaftswoche. Allein in den USA sind fünf bis neun Prozent aller Schwangerschaften betroffen. Jährlich wird diese Erkrankung bei rund 250.000 Frauen diagnostiziert.

1'035 Frauen untersucht

Laut der leitenden Wissenschaftlerin Erica P. Gunderson ist es bis zu sieben Mal so wahrscheinlich, dass Frauen mit Gestationsdiabetes später an Typ-2-Diabetes erkranken. Die in den «Annals of Internal Medicine» veröffentlichten Forschungsergebnisse legen jedoch nahe, dass das Stillen ein Fortschreiten der Krankheit verhindern kann.

Die Forscher analysierte 1'035 Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes, die zwischen 2008 und 2011 an der «Study of Women, Infant Feeding and Type 2 Diabetes After GDM Pregnancy» teilgenommen hatten. Alle Frauen brachten nach der 35. Schwangerschaftswoche oder später ihre Kinder zur Welt. Sechs bis neun Wochen nach der Geburt wurden die Frauen untersucht und unter anderem ein oraler Glukosetoleranz-Test durchgeführt.

Reduktion um 37 Prozent

Diese Art der Überprüfung wurde bei Frauen, die nicht an Diabetes erkrankten, erneut durchgeführt. Informationen über die Ernährung der Kinder wurden monatlich bis zu einem Jahr nach der Geburt gesammelt. Laut den Wissenschaftlern wurde das für die aktuelle Studie erstmals gemacht. In den zwei Jahren nach der Geburt erkrankten fast zwölf Prozent der Frauen an Typ-2-Diabetes. Frauen, die ihre Kinder mindestens zwei Monate lang vorwiegend oder nur teilweise stillten, erkrankten um 35 bis 37 Prozent weniger wahrscheinlich.

Das Risiko der Mütter verringerte sich durch mehr und längeres Stillen. Dieser Zusammenhang blieb auch bestehen, als eine Reihe weiterer Faktoren wie Fettleibigkeit der Mutter vor der Schwangerschaft, Gewichtszunahme während der Schwangerschaft, die Behandlung gegen Gestationsdiabetes oder der Lebensstil berücksichtigt wurden.

(pep/pte)

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