Stopp Mädchenbeschneidung!
publiziert: Montag, 22. Feb 2010 / 16:06 Uhr

Alle 10 Sekunden wird ein Mädchen genital beschnitten. Weltweit sind es jedes Jahr 3 Millionen. Jedes Mädchen ist eines zuviel.

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Jede Stimme zählt - auch Ihre!
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1 Meldung im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Für Kinder bewegen wir die Welten.
Ich gebe den betroffenen Mädchen meine Stimme und fordere ein Verbot dieser schmerzhaften Praktik in allen Ländern.
www.unicef.ch

UNICEF setzt sich weltweit für ein Verbot dieser schmerzvollen Praktik ein. Auch in der Schweiz. Hierzulande wird die Zahl der betroffenen und gefährdeten Mädchen und Frauen auf ca. 6700 geschätzt.

Seit dem 6. Februar, dem internationalen Tag gegen Mädchenbeschneidung, ruft UNICEF Schweiz dazu auf, ein Verbot dieser schmerzvollen Praktik in allen Ländern, auch in der Schweiz, zu fordern.

Geben Sie jetzt Ihre Stimme ab. Füllen Sie eine elektronische Postkarte aus und unterstützen Sie mit Ihrem Namen die Forderung nach einem gesetzlichen Verbot von Mädchenbeschneidung in der Schweiz.

Jede Stimme zählt! Füllen Sie die elektronische Postkarte aus. Bitte senden Sie diese auch an Ihre Freunde und Bekannten weiter oder machen Sie über Facebook auf die Aktion von UNICEF Schweiz aufmerksam.

UNICEF Schweiz wird die Karten am 8. März 2010, dem UNO-Tag für die Frau, in einer öffentlichen Aktion im Bundeshaus übergeben.
 

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Bern/Zürich - Unter dem Titel «Stopp Mädchenbeschneidung – jede Stimme zählt» hatte UNICEF Schweiz online dazu aufgerufen, die Arbeit der Rechtskommission zu ... mehr lesen
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(v.l.): Maria Roth-Bernasconi, Nationalrätin; Anita Thanei, Nationalrätin und Präsidentin der Rechtskommission; Elsbeth Müller, Geschäftsleiterin UNICEF Schweiz; Amal Bürgin, Betroffene mit Tochter.
(v.l.): Maria Roth-Bernasconi, Nationalrätin; Anita Thanei, Nationalrätin und Präsidentin der Rechtskommission; Elsbeth Müller, Geschäftsleiterin UNICEF Schweiz; Amal Bürgin, Betroffene mit Tochter.
Oberflächlich?
Zitat hubabuba
"Es hat keinen Sinn, Ihnen irgend etwas anderes als die Oberfläche erklären wollen."

Das ist ja wohl die Umkehrung der Tatsachen! Ich nenne Daten und Aussagen Verantwortlicher, die Einfluss in der UImma haben, um Ihnen den real existierenden Islam vor Augen zu führen und Sie kommen mir mit Platitüden, ohne irgendwelchen Inhaltswert.
Die von Ihnen so gefühlte Wahrheit, die Sie aber nicht mit Fakten untermauern können, sondern einfach behaupten, wer diese nicht so fühle, habe etwas nicht verstanden.
Dabei ignorieren Sie geflissentlich, was Sie aus dieser gefühlten Sicherheit bringen könnte. Sie kennen ja die drei Äffchen, die nichts sehen, hören, sagen möchten. Ich bin schon froh, dass Sie es immerhin schaffen, Ihre Traumwelt zu virtuellem Papier zu bringen.
Es hat keinen Sinn
Ihnen irgend etwas anderes als die Oberfläche erklären wollen.
Bildhaft gesprochen
Zitat hubabuba
"Hat der Islam diese Praktik besonders gefördert oder fiel der Islam in den Gegenden mit den höchsten Verbreitung auf besonders fruchtbaren Boden?"

Meine Antwort darauf:
"Die Überlieferung (Aussagen Muhammads, des Propheten des Islam) besagt: 'Der Prophet (des Islam) sagte einer Frau, die diese (die Mädchenbeschneidung beruflich) ausübte: "Schneide leicht, nicht viel" [bei der radikalen Frauenbeschneidung werden die gesamten inneren und äußeren Schamlippen und die Klitoris entfernt und die Frau bis auf eine kleine Öffnung zugenäht]. Diese (die leichte Bescheidung) macht das Gesicht (einer Frau) schöner und ist bei Ehemännern beliebt'.

hubabuba
"Es wäre ja zuviel erwartet gewesen, dass Sie alles verstehen."

Nach 14 Jahrhunderten der Förderung dieses "Brauches" spielt die Reihenfolge Huhn vs. Ei keine Rolle mehr.

Nochmals Zitat hubabuba
"Hat der Islam diese Praktik besonders gefördert oder fiel der Islam in den Gegenden mit den höchsten Verbreitung auf besonders fruchtbaren Boden?"

Sie meinen Gegenden wie Saudi Arabien? Ja. Genau da hat der Islam die höchste Verbreitung und seinen Ursprung. Auch deshalb, weil es in Saudi Arabien laut Islam keine andere Religion geben darf. Von da aus startete übrigens die Ideologie Islam seinen Eroberungsfeldzug.

Hier nochmals Stimmen zur Mädchenbeschneidung:

Dr. Ahmed Suleiman von der Universität in Kairo:

„Mädchenbeschneidung führt zu Sittsamkeit, Ehrgefühl und emotionalem Gleichgewicht.”

Dr. Muhammad Abu Leila, Experte des islamischen Rechts, Dozent für islamische Forschung and der Al-Azhar Universität und

Dr. Ahmed Yousuf Suleiman, Dozent für islamisches Recht an der Universität in Kairo:

„Der Prophet Mohammed beteuerte diesen Brauch und wir haben ihn als Moslems tausend Jahre später geerbt. Der Prophet setzte einige menschliche und wissenschaftliche Bedingungen, damit die Beschneidung bei Frauen durchgeführt werden darf. Die Würde der Frau darf nicht angegriffen werden, damit der Ehemann nicht erschöpft ist, nachdem er Geschlechtsverkehr mit seiner Frau hatte.”

Dr. Ahmed Abd Al- Rahman, islamischer Schriftsteller:

„Wenn Mädchen nicht beschnitten werden, werden Verworfenheit und Prostitution verbreitet werden, wie es im Westen schon passiert ist als Ergebnis vom Ignorieren dieses normalen, menschlichen Bedürfnisses. Wollen wir so sein wie der Westen? Die Werbung gegen Mädchenbeschneidung , die in diesen Tagen im Fernsehen verbreitet wird, ist abzulehnen, da sie im Widerspruch zum islamischen Gesetz steht. … Ihre Absicht ist es, die muslimische Familie zu zerstören und die ägyptische Gesellschaft zu entwürdigen.“

Gehe hin und entziffere.
Einöde
Ihr Bild ist eine einzige schwarz-weisse Einöde. Es wäre ja zuviel erwartet gewesen, dass Sie alles verstehen. Doch, Sie haben anscheinend absolut gar nicht begriffen, was ich vielleicht sagen wollte. Ich bin nicht einmal sicher, dass Sie es überhaupt versucht haben.

Dieses Bild müssen Sie schon selber entziffern.
Arguementslos
Zitat hubabuba
"Diese groben Kleckser haben auf meiner Leinwand aber nichts verloren."

Sie meinen damit den Einschub an Realität, der sich nicht mit Ihrem Bedürfnis nach Harmonie deckt? Nun. Weiterhin die Augen verschliessen hubabuba. Vielleicht geht der Kelch der Erkentniss ja tatsächlich an Ihnen vorbei.
Hallo Valerie
Ich wollte den Beitrag unter mitreden posten, dass er an Sie ging war ein versehen. Passiert manchmal.

Ja, man kann befangen sagen oder dass ich mich halt täglich mit dieser Kultur auseinandersetzen muss. Ansonsten bin ich Ihrer Meinung. Die Missionare haben damit sicherlich nichts zu tun.
Befangen,
weil Sie in einem arabischen Land wohnen.
Ich glaube, Sie haben einen Reflex. Sobald ich etwas schreibe, denken Sie sofort, es sei gegen die Muslime und lesen wahrscheinlich nicht mal den Post.
Dabei habe ich mich ehrlich bemüht um eine faire Sicht der Dinge. Wenn dann ein Islam-Gelehrter der Al Azhar Uni (die bedeutendste Uni im Islam, soviel ich weiss) etwas erzählt, das auch Ihnen spanisch vorkommt, dann ist das schon wieder Islam-Bashing?
Die Herausforderung kam von Hubabuba, der die Vermutung äusserte, die Beschneidung sei vielleicht von den Missionaren eingeführt worden.

Man kann den Missionaren viel vorwerfen, das sie verbockt haben, aber in diesem Punkt sind sie unschuldig, soviel ich weiss. Darum meine Richtigstellung.
Und nun rutschen Sie mir den Buckel runter und geniessen Sie das Leben in dem Land, in dem die Moslems wahrscheinlich weniger religiös sind als in der Schweiz.
Pers. Meinung
Seit ich die Beiträge hier lese weiss ich, ich lebe unter Verbrecher.

Die Mädchenbeschneidungen kommen vor allem da vor, wo sich die afrikanische Kultur mit dem Islam trifft und in Gegenden die noch wie im Mittelalter sind und es keine Bildung gibt. Beispiele etwa Sudan und Somalia. Also besonders Länder die durch Extremisten noch "ein paar andere kleine Probleme" haben.

Wenn bei uns ein Politiker oder Pfarrer irgendeinen Mist erzählt, dann fällt das auch nicht immer gleich auf das ganze Land oder ein Religion. Ich persönlich finde Beschneidungen gehören bei Mädchen wie Jungen bekämpft. Keiner sollte das Recht haben aus religiösen Gründen ein Messer an einen Körper zu setzen. Jeder Mensch kann zu einem späteren Zeitpunkt für sich entscheiden. Das gilt vor allem für Männer, weil es keine Verstümmelung ist. Frauen würden sich selbst sicherlich nicht verstümmeln und hier ist es wirklich ein Verbrechen das verboten und bestraft sein muss.

Hauptproblem ist aber die Bildung. Ich habe zum Beispiel in Kongo noch nie einen Einheimischen gefunden dessen Wunde sich infizierte. Nein, er wurde verhext. Als ich mal jemandem mit Tabletten half und sagte "siehst Du jetzt dass Du nicht verhext warst?" kam prompt die Antwort. "Das heisst doch nur dass Du auch ein Hexer bist."

Da bleibt noch sehr viel Aufklärungsarbeit.
Die Version der Uni Al Azhar in Kairo
zur Entstehung der Beschneidung der Frau:

Dazu Dr. Muhammad Wahdan:
Ibn Al-Qayyem berichtet uns, dass, als Hagar Abraham heiratete und schwanger wurde, Sara sehr eifersüchtig auf sie war. Von Eifersucht getrieben, schwor sie bei Allah, dass sie drei Teile von Hagars Leib abschneiden würde. Abraham, dem das zu Ohren kam, war nun besorgt, Sara könnte Hagars Nase oder Ohren abschneiden, weshalb er ihr die Anweisung gab, Saras Ohren zu durchstechen und Sarahs Geschlechtsteil zu beschneiden. So kam es zu der ersten Beschneidung in der Geschichte der Menschheit.

http://eifelginster.wordpress.com/2008/06/09/072/
Übersetzung des Interviews
Zufällig bin ich auf die schriftliche Übersetzung des Interviews mit Dr. Muhammad Wahdan gestossen. Die resolute alte Dame ist Dr. Malika Zarrar.

http://eifelginster.wordpress.com/2008/06/09/072/
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