Kampf gegen die Pelzindustrie
Stopp Pelz!
publiziert: Montag, 2. Dez 2013 / 17:12 Uhr
Pelztiere werden im Ausland unter widrigsten Bedingungen gehalten.
Pelztiere werden im Ausland unter widrigsten Bedingungen gehalten.

Nachdem zwischenzeitlich weniger Pelz importiert und getragen wurde, nehmen die Importzahlen von Pelz in der Schweiz seit einigen Jahren wieder rasant zu und auf der Strasse werden vermehrt Pelzträger gesehen - zum Leidwesen der Tiere, die in ausländischen Pelzfarmen unter schrecklichen Bedingungen gehalten und getötet werden.

3 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

stopp-pelz
Pelz ist ein Qualprodukt. Wer es kauft und trägt, ist mitverantwortlich für unvorstellbares Leiden.
www.stopp-pelz.ch

ProTier
Die Stiftung verfolgt den Zweck, den Tierschutzgedanken umfassend zu fördern.
www.protier.ch

Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) setzt sich seit Jahren gegen die tierquälerische Pelzproduktion und für ein Importverbot von tierquälerisch erzeugten Pelzprodukten ein.

Eine artgerechte industrielle Intensivhaltung von Pelztieren ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht möglich. Um dennoch einen Profit zu erzielen, werden Pelztiere im Ausland unter widrigsten Bedingungen gehalten. So leben sie in engen Drahtkäfigen, wobei sie weder Rückzugs-, noch Beschäftigungsmöglichkeiten haben. Dadurch verletzen sich die Tiere oft schwer und weisen stereotype Verhaltensweisen auf. Unter diesen prekären Bedingungen warten sie auf ihre - in der Regel sehr qualvolle - Tötung. Oft wird aufgrund der mangelhaften oder ganz fehlenden Betäubung das Fell der Tiere auch bereits vor dem vollständigen Todeseintritt abgezogen.

Pelze gelangen in grossen Mengen in die Schweiz

Die unter diesen tierquälerischen Umständen gewonnenen Pelze gelangen in riesigen Mengen auch in die Schweiz. Um die ausländische Pelzzucht einzudämmen, wurde vor einiger Zeit unter der Federführung der TIR in der Schweiz ein entsprechendes Importverbot angestrebt. Leider scheiterte das Importverbot damals am Nein des Ständerats.

Auch Sie können helfen

Der Kampf gegen die Pelzindustrie ist demnach wichtiger denn je. Deswegen unterstützt die TIR unter anderem die Stopp Pelz-Kampagne (www.stopp-pelz.ch) sowie die Bemühungen der Stiftung ProTier gegen die industrielle Haltung von Pelztieren (www.protier.ch). Durch den Verzicht auf Pelzprodukte und die Unterstützung der TIR und der genannten Organisationen, können auch Sie einen Teil dazu beitragen, dass das qualvolle Halten und Töten von Pelztieren hoffentlich bald der Vergangenheit angehören.

Die TIR verfolgt das Thema aber weiterhin auch auf dem politischen Parkett, damit das dringend notwendige Importverbot von tierquälerisch erzeugten Pelzprodukten endlich Tatsache werden kann.

 

(li/Tier im Recht)

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