Ban Ki Moon spricht sich aus
Stopp von Pakistans Hinrichtungen gefordert
publiziert: Samstag, 27. Dez 2014 / 08:53 Uhr
Die Hinrichtungen sollen endlich aufhören. (Symolbild)
Die Hinrichtungen sollen endlich aufhören. (Symolbild)

New York - UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Pakistan dazu gedrängt, die Vollstreckung der Todesstrafe auszusetzen und das Moratorium wieder einzuführen. Bans Büro erklärte am Freitag, der UNO-Generalsekretär habe am Vortag mit Pakistans Regierungschef Nawaz Sharif gesprochen.

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Dabei habe er ihm sein Mitgefühl angesichts des schweren Attentats auf eine Schule in Peshawar übermittelt, bei dem in der vergangenen Woche 150 Menschen getötet worden waren. Ban erkannte demnach die derzeit «schwierigen Umstände» in Pakistan an.

Zugleich aber drängte der UNO-Generalsekretär die Regierung in Islamabad den Angaben zufolge dazu, «die Hinrichtung von Verurteilten zu stoppen und das Moratorium der Todesstrafe wieder einzuführen». Dieses hatte Pakistan nach dem Anschlag in Peshawar aufgehoben, weshalb in den kommenden Wochen bis zu 500 verurteilte Terroristen hingerichtet werden könnten.

Sharif habe Ban versichert, «alle rechtlichen Vorgaben einzuhalten», hiess es in der Erklärung. Die meisten Todesopfer des schweren Anschlags waren Kinder. Zu dem Attentat bekannten sich die radikalislamischen Taliban.

(awe/sda)

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Pandemie
Vielleicht bin ich ja ein wenig überdreht, oder habe überempfindliche Antennen, es scheint mir nämlich, dass unsere westlichen Werte in der gesamten Welt, eben auch in der westlichen, immer mehr in Bedrängnis geraten. Die Begründer der grössten Errungenschaft der Menschheit, nämlich die Konstrukteuere der Menschenrechte, richten diese Errungenschaft selbst wieder zugrunde.
Bush lässt foltern! Obama lässt durch raffinierte Geräte ohne Gerichtsbeschluss töten oder hinrichten, wo und wen immer er gerade eigenmächtig verurteilt hat: In der Schweiz gibt es Parlamentarier, die sich durch die Menschenrechte bedroht fühlen oder (Um zu solch einer Befürchtung zu kommen, muss man wohl ganz besonders verblödet sein! Wer kommt sonst denn auf die Idee, das, was ihn schützt, als Bedrohung zu empfinden?) sich nach aussen islamophob geben, Minarettinitiativen vom Stapel lassen und dann zu den Mullahs reisen und denen die Füsse küssen, oder vor deren Offizieren des Schweizer Volkes Entscheide kritisieren (Blochers Kantengang 2006, 20 Minuten schrieb: "Blocher nimmt Genozid-Leugner in Schutz").
Gut, ich sage ja immer, Dummheit ist eine Gabe Gottes, Shakespeare ist da unzimperlicher, für ihn sind Habsucht und Dummheit die schlimmsten Geisel der Menschheit. Und diese Dummheit wird wieder einmal alle uns so teuren Errungenschaften zerstören.
Es wird gar nicht lange mehr gehen, dann haben die Terroristen der Welt ihre eigenen Drohnen, und dann?
Die Dummheit geht wie eine Pandemie um den Globus, zerstört alles und dann kommt das Wiederaufbauen und das "Nie wieder" bis alles wieder in Schutt und Asche gelegt wird. Die Menschheit scheint ihre selbst verschuldeten Katastrophen allzu rasch zu vergessen. Wer braucht eigentlich Katastophen, wem nützen die?
Schaut nach Deutschland, nach dem Weltkrieg, die alten (bis auf ein paar ganz wenige) halten wieder die Fäden in der Hand; nach dem Fall der Mauer, wo sind die rechtmässig verurteilten Stasifolterer heute? Wieder in Amt und Würden! Wer profitiert immer? Das Pack! Egal aus welcher verblödeten ideologischen Ecke es kriecht.
"Der Krieg ist der Vater aller Dinge, sagte einst ein Grieche".
Der meinte aber nicht "Krieg", sondern die "Veränderung oder Wechsel", da haben wir etwas gründlich missverstanden!
Kinder empört euch, bevor es zu spät ist!
Auch die USA müssten endlich ihre Hinrichtungen aussetzen, zu Hause aber auch im Ausland mit Drohnen
In den kommenden Wochen will Pakistan bis zu 500 Terroristen hinrichten lassen, als Folge des Attentats auf eine Schule in Peshawar bei dem 150 Personen getötet worden sind. Uno-Sekretär Ban Ki Moon appellierte an Pakistan die Vollstreckung dieser Todesurteile auszusetzen. Auch die USA müssten endlich ihre Hinrichtungen aussetzen, zu Hause aber auch im Ausland. Die USA töten laufend mit Drohnen Verdächtige in Pakistan, dem Jemen, in Afghanistan und in Somalia. Bei der Vollstreckung dieser Todesurteile, ohne Beweisaufnahmen, ohne Gerichtsprozess, kommen auch immer wieder viele Zivilisten um. Diese Tötungen sind nicht vereinbar mit der UNO Charta und der Menschenrechtskonvention. Aussergerichtliche Hinrichtungen verletzen das Völkerrecht und die Menschenrechtserklärung die auch die USA unterschrieben hat. In der der Erklärung der Menschenrechte von 1948 kann man nachlesen:

Artikel 10
Jede Person hat bei der Feststellung ihrer Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen sie erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.

Artikel 11
Jede Person, die wegen einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange ihre Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem sie alle für ihre Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäss dem Gesetz nachgewiesen ist.

Die Drohnenangriffe in Afrika werden von Stuttgart aus geleitet, durch das US-Africa Command, mit der Billigung der deutschen Regierung, obwohl Deutschland längst die Todesstrafe abgeschafft hat. http://de.wikipedia.org/wiki/United_States_Africa_Command.

http://www.globalresearch.ca/the-u-s-is-a-state-sponsor-of-terrorism/5...

Filme zum US-Drohnenkrieg:
Die Wunden von Waziristan, von Ein Film von Madiha Tahir, Paregon Films 2013
http://www.alternativ.tv/us-drohnenkrieg-die-wunden-von-waziristan/

American Drone, Operation Paul Revere, veröffentlicht 20.05.2013
http://www.youtube.com/watch?v=j5eD2PW2ks4
Folgt...
nach den Hinrichtungen nun Rache durch die Taliban?
Nein! Die Taliban und verwandte Organisationen brauchen "Rache" für hingerichtete Gesinnungsgenossen nicht, um ihr Morden zu rechtfertigen.
Allein die Existenz Andersgläubiger rechtfertigt für diese Banden die Brutalität, mit der sie handeln.
Man kann diesern Typen nicht mit Rechtstaatlichkeit, Gesetz oder Ähnlichem begegnen, denn sie verneinen diese Werte vollständig.
Für sie zählt nur, was der Obermufti sagt. Und dieser fordert Gehorsam bis zum Tod.
Verstehen wird man im Westen dieses Denken wohl nie. Aber zur Lektüre sei empfohlen: "Alamut" von Vladimir Bartol.
Ein Werk eines weitgehend unbekannten slowenischen Autors aus den 30er Jahren. Aber es ist so aktuell, wie keine Analyse es mehr sein könnte.
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