Glückskette sammelt für Lybien
Strafgerichtshof ermittelt gegen Gaddafi
publiziert: Donnerstag, 3. Mrz 2011 / 14:53 Uhr / aktualisiert: Freitag, 8. Apr 2011 / 11:56 Uhr
Internationaler Strafgerichtshofs.
Internationaler Strafgerichtshofs.

Kairo - Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) hat Ermittlungen gegen den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi eingeleitet. Gaddafi und weiteren hochrangigen Vertretern des Landes werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.

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Die Ermittlungen beträfen Gaddafi und seinen «inneren Kreis», darunter einige seiner Söhne, sagte Ankläger Luis Moreno-Ocampo am Donnerstag in Den Haag. Betroffen seien jene Vertreter, die «Befehlsgewalt über die Sicherheitskräfte» hätten.

Der UNO-Sicherheitsrat hatte den Strafgerichtshof am Samstag beauftragt, wegen der gewaltsamen Unterdrückung der Proteste durch die Sicherheitskräfte von Gaddafi zu ermitteln.

Der spanischen Zeitung «El País» vom Donnerstag hatte Moreno-Ocampo zuvor gesagt, in Libyen würden weiterhin «sehr schlimme Verbrechen» begangen. «Staatsführer, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen, müssen verstehen, dass sie keine Immunität geniessen», sagte er der Zeitung in Anspielung auf Gaddafi.

Glückskette sammelt Spenden

Die Glückskette hat am Donnerstag ein Sammelkonto für Nordafrika eröffnet. Mehr als 180'000 Menschen seien bereits auf der Flucht vor den kriegerischen Auseinandersetzungen in Libyen und suchten Schutz in Tunesien und Ägypten, erklärte die Organisation. Viele von ihnen versuchten in ihre Heimatländer weiterzureisen. Mit den Spenden wird die Glückskette ihre Partnerhilfswerke unterstützen.

Spenden sind möglich auf das Postkonto 10-150006 mit dem Vermerk «Nordafrika» oder online unter www.glueckskette.ch.

(bert/sda)

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Aufständische mit erbeuteten Waffen.
Ich verstehe zwar
Ihre Gründe und Ihre Überlegungen, aber ich komme zu einem anderen Schluss.

Mittlerweile sind schon 200'000 Menschen in Flüchtlingslagern untergebracht und die brauchen nun wirklich Hilfe vor Ort. Mögen Sie mich für weltfremd halten, ich werde zwar nicht der Glückskette, aber dem Roten Kreuz was schicken. Diese Leute haben mein volles Vertrauen, ich kann mit Kreditkarte bezahlen und kriege im Januar 2012 dann noch eine Spendenbestätigung für die Steuerverwaltung.

Nein, nein ich will nicht mein Gewissen beruhigen. Aber ich stelle mir immer vor, wie es denn wäre, wenn ich mich selber in so einer ungemütlichen Situation befände und die ganze Welt zuschaut und niemand was unternimmt.

Und jetzt noch was ganz Böses: Diesem Herrn in seinem Bunker wünsche ich ein langes Leben - im Gefängnis. Er darf jetzt einfach auf keinen Fall sterben, sonst trauert ihm womöglich noch jemand nach.
Imagine
John Lennon besang diese Illusionen auf eindrückliche und unvergessliche Weise - diese Illusionen, die schon viele - lange Zeit vor ihm und uns - hatten, und auch - lange Zeit nach ihm und uns - noch viele haben werden.
Ich hatte sie auch mal ...
Unglückskette
Warum muss die Glückskette für jeden Blödsinnsofort die Taschen öffnen?
Damit wir lieben Schweizer wieder mal unser Sozialgewissen pflegen können, weil wir ja uns gegenüber selbst eher asozial sind?

Das Geld wird bestimmt wieder am falschen Ort landen, soviel ist klar.

Gaddafi kann gar nicht anders als angeklagt werden wegen Massenmord. Ich hoffe auch es kommt soweit, sofern er überlebt.
Nicht dass es irgendwas bringen würde aber immerhin wäre er dann auch offiziell geächtet.

Reissende Parties mit Prominenz die singt und ein Leben in Luxus ist jedenfalls zum Glück vorbei für den Gaddafi Clan. Das freut mich vor allem für die Schmarozer Söhne Gaddafis die dekadent und arrogant in der Weltgeschichte herumgegondelt sind und es sich haben gut gehen lassen.
Um Gottes Willen ja nichts spenden!
Mit jedem der aus dem "Teich" gezogen wird, schafft man Platz, damit 10 andere hinein geworfen werden können.

Es geht überhaupt nicht darum, unsere Augen vor dem Leid zu schliessen, sondern darum, dass es zur Lösung dieser Probleme kein Geld sondern lediglich Zivilcourage vor Ort braucht aber davon braucht es eben verdammt viel.

Wenn ich mir aber so anschaue und anhöre was die Politiker aller Richtungen, so von sich geben, bin ich entsetzt.

Aber was machen wir, das so genannte Volk?
Sind wir eher links angehaucht, das sind die die an den Himmel glauben, dann nutzen wir die Gunst der Stunde um "Gutes "zu tun und uns damit das recht erkaufen, dass auch uns Gutes wiederfährt.
Sind wir eher rechts getunt, das sind die die vor der Hölle warnen, dann haben wir wieder einmal die Bestätigung, dass der eigentliche Sinn des Lebens der ist, das böse Menschen den Guten Ihr Hab und Gut wegnehmen wollen und das wir die Guten und folglich alle Anderen die schlechten sind.

Bei den nächsten Wahlen geben wir schön brav "unseren" unsere Stimme und wettern über die Anderen.
Danach gehen wir in die Beiz und dort zeigen wir was wir für freie aufrechte Bürger sind, die ihr Stimmrecht wahrnehmen und somit auch Mitverantwortung übernehmen.
Oder wir gehen an eine Solidaritäts Demo, am besten mit einem Kerzli in der Hand und zeigen damit, dass es uns nicht egal ist was in der Welt geschieht.
Dumm ist nur, dass wir, egal ob wir u denen in der Beiz oder zu denen auf der Strasse gehören, ein korruptes System unterstützen.
Wie wäre das schön wenn unser Politiker und Parteien von sich sagen könnten: "Wir sind die besseren als ihr, wir haben bei den letzten Wahlen 90 bekommen!"
Prozent? Nein Stimmen.
Wie heisst doch der Slogan der SVP? (es geht jetzt aber nicht gegen die SVP) Schweizer wählen...
Schweizer sollte für einmal gar Nichts, weder Wählen noch Spenden.
Illusionen ? Ja sicher aber träumen darf man
.
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