Strafuntersuchung gegen Tierhalter
publiziert: Montag, 7. Aug 2006 / 17:20 Uhr

Châtel- St-Denis - Der Freiburger Kantonstierarzt hat gegen einen Tierhalter aus Châtel- St-Denis eine Strafuntersuchung wegen schwerwiegender Vernachlässigung seiner Kühe eingereicht. Der Mann habe aus früheren Vorfällen nichts gelernt.

Nutztiere, vor allem Kühe und Schweine, seien sehr hitzeempfindlich.
Nutztiere, vor allem Kühe und Schweine, seien sehr hitzeempfindlich.
Die Kühe des 56-jährigen Tierhalters litten besonders stark unter der Hitze der vergangenen Wochen. Der Mann war den Behörden bereits wegen früherer ähnlicher Vorkommnisse bekannt. Der Kantonstierarzt gelangte zum Schluss, dass der Halter die Warnungen und Ratschläge des Kantons nicht beachtet habe.

Dem Mann war vor einigen Jahren bereits einmal ein Verbot der Tierhaltung für etwas mehr als ein Jahr auferlegt worden. Damals hielt er 50 Stück Vieh; jetzt waren es noch 20. Leider sei er kein Einzelfall, sagte der Kantonstierarzt auf Anfrage.

Im Verlauf des Juli 2006 gelangten 30 Klagen gegen Tierhalter an das Freiburger Veterinäramt. Das seien doppelt so viele wie im Jahr 2005. Rund die Hälfte der Klagen bezogen sich auf die Hitze; die Tiere seien ohne Rückzugsmöglichkeit der Sonne ausgesetzt gewesen. Der Kantonstierarzt hat nur einen Teil der Tierhalter angezeigt, die andern wurden scharf verwarnt.

Empfindliche Tiere

Marcel Falk vom Bundesamt für Veterinärwesen sagte auf Anfrage, Nutztiere, vor allem Kühe und Schweine, seien sehr hitzeempfindlich. Wenn sie in der hundstäglichen Hitze draussen sein müssten, brauchten sie unbedingt einen Schattenplatz.

Bei den Schweinen komme noch dazu, dass sie nicht schwitzen könnten. Etliche Tierhalter hätten deshalb in den Ställen extra Duschen eingerichtet, die von den Schweinen sehr geschätzt würden.

Die Hitze hat nicht nur im Kanton Freiburg zu vermehrten Anzeigen und Strafuntersuchungen gegen Tierhalter geführt. Im Kanton Bern ging ebenfalls eine grössere Zahl von Anzeigen ein; Tierhalter, die ihre Schützlinge auf baumloser Weide hielten oder ihnen nur mangelhaft zu trinken gaben, müssen mit Busse, eventuell Gefängnis, rechnen.

(bert/sda)

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