Strafverfahren: Jurassischer Landwirt zahlt 44'000 Franken
publiziert: Mittwoch, 27. Aug 2008 / 09:45 Uhr

Basel - Ein Landwirt aus dem Kanton Jura hat laut der Zollkreisdirektion Basel illegal 420 Tonnen Mais aus Frankreich eingeführt. Der Zoll hat dem Mann nun eine Nachforderung für entgangene Einfuhrabgaben von 44'000 Franken gestellt.

Am Zoll habe der Landwirt nur seinen selbst angebauten Mais angegeben.
Am Zoll habe der Landwirt nur seinen selbst angebauten Mais angegeben.
Zudem sei gegen den Landwirt ein Strafverfahren eingeleitet worden, und er müsse mit einer Busse rechnen, teilte die Zollkreisdirektion mit. Den Inlandwert des illegal eingeführten Mais beziffert der Zoll auf rund 76'000 Franken.

Gemäss den Ermittlungen der Basler Zollfahndung hat der Landwirt in Frankreich Silomais gekauft. Diesen habe er mit eigenem Mais gemischt, den er jenseits der Grenze legal angebaut hatte.

Bei der Einfuhr in die Schweiz gab er aber nur den selbst angebauten Mais an, den er gemäss der im Grenzgebiet geltenden Regelung abgabefrei einführen durfte.

(dl/sda)

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