Straumann-Tochter erhält US-Warnbrief
publiziert: Freitag, 19. Jan 2007 / 10:24 Uhr / aktualisiert: Freitag, 19. Jan 2007 / 19:13 Uhr

Basel - Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat Produkte des Zahnimplantante-Herstellers Straumann mit einem Import-Stopp für die USA belegt. Grund sind Qualitätsbedenken bei drei Produkten der schwedischen Straumann-Tochter Biora.

Straumann sei überzeugt, dass die Verwendung ihre Produkte sicher sei.
Straumann sei überzeugt, dass die Verwendung ihre Produkte sicher sei.
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Bei einer Routine-Inspektion im Oktober 2006 bei Biora habe ein FDA-Ermittler Schwachstellen bei den Qualitäts-Dokumentationen und den Qualitätskontrollen von drei Produkten ausgemacht. Daraufhin erhielt Straumann einen entsprechenden Warnbrief, wie das Unternehmen mitteilte.

Bis die Fragen geklärt seien, bestehe ein Lieferstopp in die USA, hiess es weiter. Die FDA habe aber keinen Produkte-Rückruf gefordert. Straumann sei überzeugt, dass die Verwendung der Produkte ungefährlich sei.

Unter anderen geht es um das synthetische Knochenersatzmaterial BoneCeramic und das Gewebeaufbauprodukt Emdogain. Neben den USA sind keine weiteren Länder betroffen. In der Zwischenzeit habe eine europäische Prüfstelle Bioara inspiziert und keine Beanstandungen gemacht, sagte ein Straumann-Sprecher.

Straumann-Aktien unter Druck

Straumann und Biora nähmen den Warnbrief ernst. Biora habe bereits auf die von der FDA aufgeworfenen Fragen reagiert und arbeite mit der US-Behörde bei der Lösung zusammen. Ein Warnbrief der FDA kann Zwangsmassnahmen nach sich ziehen, wenn keine Korrekturmassnahmen eingeleitet werden.

Für Straumann fällt der Umsatz mit den Biora-Produkten in den USA kaum ins Gewicht. «Der Beitrag dieser Produkte in den USA zu der Gruppe sind bezüglich des Umsatzes nicht materiell», sagte ein Konzernsprecher. Es sei nicht möglich zu sagen, wann die Lage bereinigt sei. Dies hänge davon ab, ob FDA eine weitere Inspektion verlange.

An der Börse gerieten die Straumann-Aktien unter Druck und verloren bis zu 3,6 Prozent, erholten sich aber bis zum Börsenschluss etwas. Der Titel ging mit einem Minus von 1,8 Prozent bei 312.25 Fr. aus dem Handel.

(bert/sda)

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