Sie wachsen und wachsen...
Straussenküken beleben den Zoo Basel
publiziert: Mittwoch, 27. Jan 2016 / 14:15 Uhr

Die sieben Straussenküken im Zoo Basel sind Ende letztes Jahr geschlüpft. In den sechs kurzen Wochen ihres Lebens haben sie ihr Gewicht bereits versiebenfacht. Manyara (24) und ihr Partner Baringo (22) haben als Eltern viel Erfahrung. Seit sie 1999 in den Zoo Basel gekommen sind, haben sie bereits 136 Küken aufgezogen.

Manyara und Baringo haben 16 Eier bebrütet. Fünf davon waren fremde Eier, die der Zoo Basel vom Galloway und Straussenhof der Familie Fisch in Bättwil erhalten hatte, um das eher kleine Gelege etwas zu vergrössern.

Das erfahrene Paar brütete vorbildlich und, wie bei Straussen üblich, immer schön abwechselnd; der Hahn nachtsüber von 16 Uhr bis 9 Uhr und die Henne am Tag. Am 30. November schlüpfte das erste Küken und am 4. Dezember das letzte. Schon ab dem zweiten Tag begannen die Jungvögel selbständig zu fressen und seither geht es mit ihrem Gewicht steil aufwärts: Waren die Küken bei der Geburt noch 710 bis 1115 Gramm schwer, bringen sie jetzt im Schnitt fünf bis acht Kilogramm auf die Waage. Die Eier aus Bättwil waren schwerer als jene aus dem Zoo Basel, dementsprechend sind auch die aus ihnen geschlüpften Küken mit über acht Kilogramm die diesjährigen Schwergewichts-Rekordhalter.

Sie fressen alles, was ihnen vor den Schnabel kommt

Den Tag verbringt die Kinderschar vor allem mit Fressen. Junge Strausse erhalten im Zoo Basel ein spezielles Aufzuchtfutter mit Mineralstoffen für den Knochenaufbau, Salat und Gemüse und -vielleicht etwas überraschend - Kieselsteinchen. Die Steinchen werden von den Küken geschluckt und helfen im Muskelmagen beim Zerkleinern der Nahrung. Zurzeit erhält jedes Jungtier etwa 120 Gramm Futter pro Tag. Kontrolliert man die Nahrungsaufnahme nicht, fressen die Kleinen mehr, als ihnen gut tut und sie wachsen dann zu schnell, was zu Deformationen in den Knochen - vor allem der Beine- führen kann.

Federn wie Grasbüschel

Sind die Küken vom vielen Futtern müde, kuscheln sie sich gerne alle zusammen unter die Wärmelampe im Stall, dort sind sie für das Publikum sehr gut zu beobachten. Auf die Aussenlage dürfen sie, solange sie noch so klein sind, erst am späteren Nachmittag, wenn sich ihre Mitbewohner, die Zebras, im Stall aufhalten. Junge Strausse ducken sich, wenn sie sich bedroht fühlen, flach auf den Boden und bleiben regungslos liegen. Auf diese Weise tarnen sie sich als Grasbüschel. Da die neugierigen Zebras schnell versucht sind, mit den Kleinen zu spielen, dürfen sie erst mit den Straussen Bekanntschaft machen, wenn diese gross genug sind, um sich zu wehren.

(bg/news.ch)

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