Streik im Nahverkehr legte italienische Städte lahm
publiziert: Montag, 1. Dez 2003 / 18:10 Uhr / aktualisiert: Montag, 1. Dez 2003 / 19:47 Uhr

Rom - Ein Nahverkehrs-Streik hat die italienischen Grossstädte ins Chaos gestürzt. Vor allem in Rom, Mailand und Neapel wurde der Weg zur Arbeit für viele Menschen zu einer Odyssee. Es kam zu Staus und Protesten gegen den Ausstand.

Die bessere Alternative, um dem Verkehrschaos zu entfliehen: Vespa Motorroller.
Die bessere Alternative, um dem Verkehrschaos zu entfliehen: Vespa Motorroller.
Am dramatischsten war die Lage in Mailand, wo die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe nicht wie angekündigt erst um 8.45 Uhr die Arbeit niederlegten, sondern schon ab dem frühen Morgen streikten.

Auch nach dem geplanten Streikende um 15.00 Uhr blieben Metros, Autobusse und Trams in den Depots. Die Polizeizentralen wurden von den Protestanrufen Hunderter entrüsteter Fahrgäste überflutet.

In Neapel organisierten Gruppen von Arbeitslosen ein System von privaten Kleinbussen, das die öffentlichen Verkehrsmittel ersetzte. Die Fahrzeuge, die ohne Genehmigung der städtischen Behörden fuhren, wurden von vielen Neapolitanern genützt, die über den Streik nicht informiert waren.

Nach Angaben der Gewerkschaften beteiligten sich im ganzen Land mehr als 90 Prozent der rund 100 000 Beschäftigten der städtischen Verkehrsbetriebe an dem Streik. Sie verlangen Gehaltserhöhungen und mehr Investitionen in den Nahverkehr.

(fest/sda)

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