Streik legt Teile des Berliner Nahverkehrs lahm
publiziert: Mittwoch, 30. Apr 2008 / 07:27 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 30. Apr 2008 / 14:06 Uhr

Berlin - Ein unbefristeter Streik der Busfahrer hat Teile des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin lahmgelegt. Rund 1200 der mehr als 3000 Mitarbeiter sind laut Gewerkschaft ver.di dem Streikaufruf gefolgt.

Mit dem Streik will ver.di den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.
Mit dem Streik will ver.di den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.
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U-Bahnen und Strassenbahnen verkehrten planmässig, ebenso die S-Bahn. Auf einigen Strecken fuhren die Bahnen laut ver.di allerdings nur verkürzt. Denn schon seit elf Tagen werden die Werkstätten bestreikt.

Mit dem Streik will ver.di den Druck auf die Arbeitgeber im mehr als drei Monate andauerndem Tarifstreit erhöhen. Bereits vom 5. März an hatten alle Beschäftigte der Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) die Arbeit niedergelegt, Busse und Bahnen standen zwölf Tage lang still.

Streit über Verteilung

Kernpunkt des Streits ist, wie eine Erhöhung der Entgelte auf Alt- und Neu-Beschäftigte verteilt wird. Die rund 10'000 Alt-Beschäftigten verdienen zwar etwa 40 Prozent mehr als ihre seit 2005 eingestellten Kollegen. ver.di verlangt jedoch - im Gegensatz zu den Arbeitgebern - auch für die Alt-Beschäftigten eine spürbare Erhöhung.

Die Gewerkschaften fordern im Tarifkonflikt mit dem Land Berlin eine Einkommensanhebung um 2,9 Prozent, wie es sie in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) bereits gegeben hat. Berlin ist aber nicht in der TdL organisiert und führt die Verhandlungen allein.

Am Abend wollten zudem 400 der 3500 Tarifbeschäftigten der Berliner Polizei die Arbeit niederlegen. Nach Angaben der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) sollten auch die Mitarbeiter des Zentralen Objektschutzes an den Botschaften abgezogen werden. Das Land muss die Ausfälle mit Polizeibeamten kompensieren.

(bert/sda)

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