Streitbarer Bergbauer muss wieder hinter Gitter

publiziert: Freitag, 7. Jun 2002 / 13:15 Uhr / aktualisiert: Freitag, 7. Jun 2002 / 14:34 Uhr

Lausanne - Ein Bergbauer aus dem luzerinschen Schwarzenberg muss wieder hinter Gitter. Seit Jahren verbaut der Mann den Giessbach am Pilatus und ist dadurch mit der Justiz in Konflikt geraten. Nun ist er vor Bundesgericht abgeblitzt.

Dem Bauern gehört ein Landwirtschaftsbetrieb der ans Tobel des Giessbach stösst. Seit Jahren verbaut er den Bach um das Abrutschen seines Landes zu verhindern. Dies ohne Bewilligung und mit Holz, das ihm nicht gehört.

Das Luzerner Obergericht sprach ihn im Mai 2001 wegen Diebstahls, Bruch amtlicher Beschlagnahme sowie Verstössen gegen das Wald-, das Umweltschutz- und das Wasserbaugesetz schuldig. Es verurteilte ihn zu viereinhalb Monaten Gefängnis unbedingt, teilweise als Zusatzstrafe zu einem früheren Urteil.

Seine dagegen erhobene staatsrechtliche Beschwerde hat das Bundesgericht nun abgewiesen.

Der langjährige Streit mit Justiz, Behörden und Nachbarn hat dem Landwirt schon mehrere Verurteilungen eingetragen. Zuletzt sass er bis zum Februar 2001 zwei Drittel einer fünfmonatigen Gefängnisstrafe ab. Der Fall sorgte auch durch skurile Begleiterscheinungen für Schlagzeilen.

So entführte der Bauer etwa einen Bagger aus dem Werkhof der Polizei, den diese zuvor bei ihm beschlagnahmt hatte. Und als er sich einmal weigerte, vor Gericht zu erscheinen, trugen ihn Polizisten an einen Stuhl gebunden in den Gerichtssaal.

(bb/sda)

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