Strengere Regeln für Hundezucht und -handel gefordert
publiziert: Donnerstag, 4. Mai 2006 / 14:02 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 4. Mai 2006 / 14:22 Uhr

Zürich - Der Schweizer Tierschutz (STS) will den Import von Hunden strenger regeln und den Zwischenhandel verbieten.

Wer einen Hund kaufen wolle, müsse die Möglichkeit haben, sich zu informieren.
Wer einen Hund kaufen wolle, müsse die Möglichkeit haben, sich zu informieren.
4 Meldungen im Zusammenhang
Der Vorfall vom Dezember in Oberglatt ZH, als ein Sechsjähriger von Pitbulls getötet wurde, ist laut STS eine Folge dieses Geschäfts.

Wenn nämlich der Import von Hunden und der Handel mit solchen Tieren streng geregelt oder sogar verboten wäre, wäre das Kind vielleicht noch am Leben, sagte STS-Präsident Heinz Lienhard vor den Medien in Zürich. Um das schnelle Geld zu machen, würden Hundehändler nicht sozialisierte und oft sehr kranke Tiere verkaufen.

«Hunde sind keine Handelsware»

Nun sollen Hundehandel und -zucht klarer geregelt werden. Die Zürcher SP-Nationalrätin Barbara Marty Kälin will in der nächsten Session die Motion «Hunde sind keine Handelsware» einreichen. Damit soll der rein kommerzielle Hundehandel verboten und Zucht und Import kontrolliert werden.

Wer einen Hund kaufen wolle, müsse die Möglichkeit haben, sich über Zucht, Aufzucht, Herkunft, Sozialisierung und Verhalten seines künftigen Vierbeiners zu informieren, sagte Marty Kälin. Hundekauf vom Züchter, aus einem seriösen Tierheim oder vom Vorbesitzer sei weiterhin möglich, auch der kontrollierte Import von Hunden aus dem Ausland.

Hundehandel aus den Oststaaten

Der Schweizer Tierschutz stellte an der Medienkonferenz zudem eine Dokumentation über den Hundehandel aus den Oststaaten vor. Die österreichisch-schweizerische Grenze habe sich zu einem eigentlichen Umschlagplatz für Hunde aus dem Osten entwickelt.

Die Welpen würden oft viel zu früh von ihrer Mutter getrennt und seien krank und verhaltensgestört, wenn sie in der Schweiz verkauft würden. Zudem täuschten fingierte Stammbäume oder Herkunftspapiere die Käufer über die Echtheit der Rassenhunde.

(bert/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Der Bundesrat hat ... mehr lesen
Auch übermässig aggressives oder sonst abweichendes Verhalten wird meldepflichtig.
Bern - In der Schweiz dürfte ein landesweites Verbot für gefährliche Hunde nicht so rasch kommen. mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit ...
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, will ein überparteiliches Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU das Referendum ergreifen. mehr lesen 3
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen verkaufen müssen. Darauf haben sich die eidgenössischen Räte geeinigt. Der ... mehr lesen
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Mit 124 zu 64 Stimmen genehmigte die grosse Kammer den Bundesbeschluss über den Nachtrag I zum Voranschlag 2016.
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum ... mehr lesen  1
Unternehmenssteuerreform  Bern - Bei der Unternehmenssteuerreform III will der Ständerat der Wirtschaft weniger weit entgegenkommen als der Nationalrat. Die kleine Kammer hat am Montag die Interessen der Kantone im Auge behalten und verschiedene Steuervergünstigungen für Unternehmen abgelehnt. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 16°C 32°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen recht sonnig
Basel 16°C 32°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen recht sonnig
St. Gallen 17°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
Bern 14°C 30°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
Luzern 16°C 31°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen recht sonnig
Genf 16°C 31°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
Lugano 20°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten