Stress und Arbeitsplatz-Unsicherheit machen krank
publiziert: Freitag, 31. Okt 2003 / 13:06 Uhr

Neuenburg - Arbeiten kann krank machen - zumindest die Belastung, der die Arbeitnehmenden ausgesetzt sind. Dies geht aus der Schweizerischen Gesundheitserhebung 2002 hervor.

Wer sich am Arbeitsplatz vor der Kündigung fürchten muss, der leidet laut der Studie öfter unter Kopfweh und Schlaglosigkeit.
Wer sich am Arbeitsplatz vor der Kündigung fürchten muss, der leidet laut der Studie öfter unter Kopfweh und Schlaglosigkeit.
Bei 44 Prozent der Erwerbstätigen führte nervliche Anspannung am Arbeitsplatz zu Rücken-, Kopf- oder Brustschmerzen, Herzklopfen, Schlafstörungen oder Verdauungsproblemen, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte. Davon sind Frauen zu 38 Prozent und Männer zu 21 Prozent betroffen.

Ähnlich wirkt sich die Angst um den Arbeitsplatz auf die Gesundheit aus. 11 Prozent der Erwebstätigen befürchten, ihre Stelle zu verlieren.

Bei 3 Prozent ist diese Angst gross. Von ihnen leiden 37 Prozent an körperlichen Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Kopf- oder Rückenweh. Über solche Leiden klagen hingegen nur 17 Prozent jener, die sich an ihrer Stelle sicher fühlen.

Übergewicht ein grosses Problem

Die Befragung zeigt weiter, dass das Übergewicht zu einem immer grösseren Problem wird. Mittlerweile sind 37 Prozent der Menschen in der Schweiz zu dick.

13 Prozent sind gemessen am Body-Mass-Index untergewichtig. Während die Zahl der Übergewichtigen seit 1992 stetig zugenommen hat, ist der Anteil der Normalgewichtigen von 54 auf 50 Prozent zurückgegangen.

Laut Bundesamt für Statistik sind es vor allem Personen mittleren Alters, die zu viele Pfunde auf die Waage bringen. Die Jungen zwischen 15 und 24 Jahren sind weit weniger betroffen, wobei sie allerdings mit ihrem Lebensstil häufig schon den Grundstein zu späterer Leibesfülle legen.

Untergewichtsproblem bei jungen Frauen

Grösser ist bei den Jungen das Risiko des Untergewichts. Dies insbesondere bei den Frauen zwischen 15 und 24 Jahren: Von diesen sind 44 Prozent zu leicht, was bei den Männern nur für 19 Prozent gilt. Mehr als ein Viertel der untergewichtigen Frauen wünscht gar, noch schlanker zu sein.

(bsk/sda)

 
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