Bewegung notwendig
Stress und langes Sitzen im Job macht dick
publiziert: Dienstag, 4. Jun 2013 / 10:56 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 4. Jun 2013 / 14:40 Uhr
Der Verwaltungsstab nimmt am meisten zu - Wissenschaftler am wenigsten. (Symbolbild)
Der Verwaltungsstab nimmt am meisten zu - Wissenschaftler am wenigsten. (Symbolbild)

Chicago/Wien - Der Beruf der Verwaltungsassistenten, Ingenieure oder Lehrer macht am meisten dick, während Rechtsexperten, Fabrikarbeiter und Wissenschaftler am wenigsten berufsbedingt zunehmen.

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Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von CareerBuilder, für die rund 3'700 Arbeitnehmer befragt wurden. 41 Prozent haben aufgrund ihrer gegenwärtigen Jobs zugenommen - fast 60 Prozent davon über viereinhalb Kilo. 16 Prozent haben jedoch abgenommen. Der Grund für die Zunahme: Ein hoher Stresspegel und langes Sitzen. Zudem greifen sie oft auf schnelles Junk-Food zu, was diesen Effekt zusätzlich verstärkt.

Ordentliche Mahlzeit statt Snacks

Ernährungsexpertin Susanne Schalkhammer der Health in Transformation kann dieses Ergebnis nur bestätigen. «Nicht der Job an sich, sondern der Stress ist für die Zunahme verantwortlich, denn er verleitet Arbeitnehmer zu falschem Essen zu greifen. Sie nehmen sich nicht mehr die Zeit für ordentliche Mahlzeiten und essen vielmehr kleine Snacks zwischendurch», sagt sie im Gespräch mit pressetext.

Eine richtige Ernährung sei jedoch eine Priorität-Frage. «Diejenigen, denen es wichtig ist nicht zuzunehmen, müssen sich entweder die Mahlzeiten vorbereiten und in die Arbeit mitnehmen oder sich die Zeit zum Essen-Gehen nehmen und sich dabei selbst zu beherrschen, nicht zu den dickmachenden Sachen zu greifen», sagt sie.

Bewegung in Alltag einbauen

«Natürlich haben Menschen mit einer Führungsposition beispielsweise wenig Zeit für Essen und Sport. Aber oft wird das auch als Ausrede verwendet. Der Job kann jedoch nur so lange ausgeführt werden, solange jemand gesund bleibt», führt die Expertin aus.

Bei wenig Zeit für Sport und Fitnessstudio empfiehlt Schalkhammer, Bewegung in den Alltag einzubauen. Arbeitnehmer sollen beispielweise eine bis zwei Stationen vorher aus der Strassenbahn steigen und den Rest nach Hause spazieren. Zudem kann das Treppensteigen das Gewicht halten beziehungsweise wieder reduzieren.

 

 

(fajd/pte)

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