Studie: Männer sind lüstern und Frauen hochmütig
publiziert: Freitag, 20. Feb 2009 / 17:51 Uhr / aktualisiert: Freitag, 20. Feb 2009 / 18:22 Uhr

London/Rom - Einer Studie der römisch-katholischen Kirche zufolge sind Frauen viel stolzer als Männer, Männer hingegen sind viel lüsterner.

Nach der katholischen Lehre müssen die Katholiken einmal jährlich zur Heiligen Beichte, um die Sünden zu beichten.
Nach der katholischen Lehre müssen die Katholiken einmal jährlich zur Heiligen Beichte, um die Sünden zu beichten.
2 Meldungen im Zusammenhang
Demnach sind auch die Sünden der beiden Geschlechter ziemlich abweichend voneinander, zitiert «BBC-Online» die Studie des Jesuitenbruders Roberto Busa.

Der 95-Jährige hat die Studie in Rom präsentiert. Demnach sündigen Frauen, in dem sie stolz und hochmütig sind. Die Hauptsünde der Männer hingegen ist der Drang nach Sex.

Männersünden

«Männer und Frauen sündigen anders», schreibt der Theologe Monsignore Wojcieh Giertych im L'Osservatore Romano. Die schwersten Sünden der Männer sind neben Lust Gefrässigkeit, Faulheit, Zorn, Hochmut, Neid und Habgier.

Frauensünden

Die schwersten Sünden der Frauen sind Stolz, Hochmut, Neid, Zorn, Lust und Gefrässigkeit. Nach der katholischen Lehre müssen die Katholiken einmal jährlich zur Heiligen Beichte, um die Sünden zu beichten.

Nach der katholische Lehre gelten Hochmut (Übermut, Eitelkeit, Ruhmsucht), Geiz (Habgier, Habsucht), Genusssucht, Ausschweifung (Wollust), Zorn (Wut, Vergeltung, Rachsucht), Völlerei (Gefrässigkeit, Unmässigkeit, Masslosigkeit, Selbstsucht), Neid (Missgunst, Eifersucht) und Trägheit des Herzens/des Geistes (Faulheit, Feigheit, Ignoranz) als sieben Hauptsünden.

Todsünden

Papst Johannes Paul II. konkretisierte den Begriff «Todsünde» im Apostolischen Schreiben über Versöhnung und Busse in der Kirche Reconciliatio et paenitentia aus dem Jahr 1984 wie folgt: «Die Lehre der Kirche nennt denjenigen Akt eine Todsünde, durch den ein Mensch bewusst und frei Gott und sein Gesetz sowie den Bund der Liebe, den dieser ihm anbietet, zurückweist, indem er es vorzieht, sich sich selbst zuzuwenden oder irgendeiner geschaffenen und endlichen Wirklichkeit, irgendeiner Sache, die im Widerspruch zum göttlichen Willen steht.»

Im Vorjahr hat die Apostolische Pönitentiarie, die sich mit Gnadenerweisen und dem Ablasswesen befasst, die Liste der Hauptsünden um gentechnische Veränderungen, Experimenten an Menschen, Umweltverschmutzung, Handel und Missbrauch von Drogen, soziale Ungerechtigkeiten, die zu Armut führen, sowie um finanzielle Raffgier erweitert.

(li/pte)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Facebook Ontario/Berlin - Personen, die in ... mehr lesen
Besonders gefährdend für eine Partnerschaft sei es, wenn die Facebook-Aktivitäten im Geheimen geschehen.
Auch im Internet sollte auf die professionelle Druchführung der Seelsorge geachtet werden.
Berlin - Online-Seelsorge-Dienste erfreuen sich bei den Internetnutzern zunehmend grosser Beliebtheit. Aufgrund der hohen Nachfrage in den vergangenen Jahren, finden sich aktuell eine ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Papst Franziskus traf Flüchtlingskinder. (Archivbild)
Papst Franziskus traf Flüchtlingskinder. (Archivbild)
Treffen mit Kindern  Vatikanstadt - Papst Franziskus hat sich mit Flüchtlingskindern getroffen, deren Eltern bei der gefährlichen Überfahrt über das Mittelmeer ums Leben gekommen sind. Gemeinsam gedachten sie der Opfer der Flüchtlingskatastrophen. mehr lesen 
Interreligiöser Dialog  Rom - Papst Franziskus hat am Montag erstmals den ägyptischen Grossscheich und Imam der Kairoer ... mehr lesen  
Papst Franziskus trifft sich mit einem muslimischen Kollegen.
Friedenstreffen in Minsk geplant  Vatikan-Stadt/Minsk - Der weissrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat Papst Franziskus zu einem Friedenstreffen mit dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kirill eingeladen. Angesichts des Konflikts in der Ukraine seien neue Initiativen nötig, «am besten auch geistliche», sagte er. mehr lesen  
Der 70 Kilogramm schwere Hund wurde dem Papst nach der Audienz auf dem Petersplatz vorgestellt. (Archivbild)
Barry im Vatikan  Bern - «Magnum», ein prächtiges Exemplar von einem Bernhardinerhund und Nachfahre des ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 21°C 27°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft recht sonnig
Basel 21°C 29°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft recht sonnig
St. Gallen 21°C 25°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft recht sonnig
Bern 19°C 27°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft recht sonnig
Luzern 22°C 26°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft recht sonnig
Genf 19°C 29°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter sonnig
Lugano 21°C 27°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten