Studie: Medien verhalfen SVP zum Wahlsieg
publiziert: Montag, 17. Dez 2007 / 14:39 Uhr / aktualisiert: Montag, 17. Dez 2007 / 15:53 Uhr

Bern - Die Medien haben erheblich zum Erfolg der SVP bei den eidgenössischen Wahlen beigetragen. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Zürich. Über die SVP wurde im Wahlkampf weitaus am häufigsten berichtet.

Negative Bewertungen führten zu einer Mobilisierung der SVP-Wählerschaft.
Negative Bewertungen führten zu einer Mobilisierung der SVP-Wählerschaft.
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Beinahe ein Drittel der Berichte waren Berichte über die SVP. Diese erhielt damit gleich viel Raum in der Berichterstattung wie die SP und die FDP zusammen. Von zentraler Bedeutung war die Blocher- Roschacher-Affäre. Im Zuge der Affäre konnte die SVP ihre Resonanz noch steigern.

Am meisten Beachtung fanden Christoph Blocher, Christoph Mörgeli und Ueli Maurer. Betrachtet man jene zwanzig Akteure, über die am meisten berichtet wurde, erhielten diese drei SVP-Vertreter zusammen die Hälfte der Aufmerksamkeit.

Hohe Resonanz

Dass über die SVP oft negativ geschrieben wurde, hat ihr nicht geschadet - im Gegenteil: Die Studie des Forschungsbereichs Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich stützt die Vermutung, dass auch negative Schlagzeilen zum Erfolg führen können.

Die SVP habe sich dank negativer Bewertungen in den Medien als oppositionelle Kraft ausserhalb des etablierten politischen Systems darstellen können, schreiben die Autoren. Die negativen Bewertungen hätten wegen der ausserordentlich hohen Resonanz zu einer hohen Mobilisierung der SVP-Stammwählerschaft und zu einem Wählerzuwachs geführt.

Erfasst wurden alle Beiträge mit Bezug zu den Wahlen zwischen dem 1. August und dem 21. Oktober in 14 grossen Tages- und Wochenzeitungen sowie der Fernsehnachrichtensendungen der Deutschweiz, der Romandie und des Tessins.

(ht/sda)

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