Studie wirft neues Licht auf plötzlichen Kindstod
publiziert: Freitag, 4. Jul 2008 / 19:00 Uhr

Washington - Eine neue Studie könnte helfen, den bislang unbekannten Ursachen für den plötzlichen Kindstod auf die Spur zu kommen.

Ziel sei es, Ärzten neue Diagnosemöglichkeiten an die Hand zu geben, um Risikobabys zu erkennen.
Ziel sei es, Ärzten neue Diagnosemöglichkeiten an die Hand zu geben, um Risikobabys zu erkennen.
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Eine Veränderung der für die Vermittlung von Signalen verantwortlichen Serotonine im Hirnstamm von Mäusen führte zum Tod der Tiere, wie Forscher des Europäischen Labors für Molekularbiologie (EMBL) herausfanden.

Zunächst hätten die Mäuse normal gewirkt, berichtete der Forscher Cornelius Gross in der neuen Ausgabe der US-Zeitschrift «Science». Dann seien bei den Versuchstieren jedoch immer wieder Herzrhythmus und Körpertemperatur plötzlich abgefallen. Mehr als die Hälfte der Mäuse sei schliesslich gestorben.

Die Studie stützt die These, dass ein angeborener Serotonin-Defekt eine wichtige Rolle beim plötzlichen Kindstod spielen könnte. «Wir hoffen, dass die Versuche dabei helfen werden, die Risikofaktoren für den plötzlichen Kindstod herauszufinden», sagte die Forscherin Enrica Audero.

Ziel sei es, Ärzten neue Diagnosemöglichkeiten an die Hand zu geben, um Risikobabys zu erkennen. Der plötzliche Kindstod kann bei Babys bis zu einem Jahr auftreten. Die scheinbar vollkommen gesunden Kinder sterben plötzlich und aus bislang unbekannten Gründen im Schlaf.

(smw/sda)

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