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Stürmerproblem
publiziert: Mittwoch, 25. Aug 2004 / 09:00 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 25. Aug 2004 / 13:08 Uhr

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Der Auftakt hätte für einen FCB-Fan vor dem Fernseher nicht schlechter sein können. Weniger als eine Minute brauchte Inter Mailand, um gegen den FC Basel durch den Brasilianer Adriano mit 1:0 in Führung zu gehen. Nach 13 Minuten hiess es gar 2:0. Und dann schaltete das Schweizer Fernsehen nach Athen. Olympisches Springreiten war angesagt...

Das italienische Star-Ensemble gab gleich zu Beginn des Spiels den Tarif durch: Konzentriert in der Defensive, zweikampfstark im Mittelfeld und vorne mit dem 22-jährigen Stürmer-Star Adriano immer brandgefährlich.

Die Basler Träume waren auch in der zweiten Hälfte schnell ausgeträumt. Sterjovski hatte zwar kurz nach Anpfiff auf 1:2 verkürzt. Aber Adriano – erneut er - erhöhte nach einer Temposteigerung seiner Mannschaft gegen eine statische Basler Abwehr zum 3:1. Das Tor zum 4:1 durch Recoba war noch für die Galerie.

Der Vormarsch in die Champions League ist dem FCB damit nicht gelungen. Zugegeben, Inter Mailand ist möglicherweise etwas stärker einzuschätzen als Celtic Glasgow vor zwei Jahren. Vor allem verfügten die Schotten nicht über einen solch klassen Stürmer wie Adriano.

Trotzdem sollte man nicht alles beim Gegner suchen. Das Team von Christian Gross offenbart auch in der Super League erstaunliche Schwächen.

Die Unsicherheit in der Defensive ist hinlänglich bekannt. Vor allem im zentralen Bereich erlaubt sich der FCB zu viele Aussetzer. Murat Yakins Stellungsspiel lässt zu wünschen übrig, und seine Nebenmann Boris Smiljanic wirkt in vielen Szenen nicht weniger pomadig.

Viel überraschender ist der Auftritt im offensiven Bereich. Dabei hat man sich gerade im Sturm auf die neue Saison hin mit Petric und Carignano am deutlichsten verstärkt.

Im Basler Angriffsspiel liegt der Wurm drin. Es kann kein Zufall sein, dass ein mit Sterjovski ein Mittelfeldspieler das einzige Basler Tor im San Siro erzielte.

Besonders enttäuschend ist die Entwicklung von Goalgetter Gimenez. Er war immer ein Spieler, der selten am Ball war. Doch seine langen Laufwege rissen für seine Mitspieler immer wieder Löcher auf. Und einmal im Strafraum angespielt, brachte er den Ball auch mal mit einer halben Chance ins Tor. Seit Wochen ist Gimenez aber nur ein Schatten seiner selbst. Seit dem Transfertheater vor dem Hinspiel gegen Inter ist er nicht besser geworden.

Gegen Inter bestätigte Gimenez seine Abwärtstendenz. Besonders auffällig war, dass er sich in kaum einer Szene den Ball erkämpfen konnte. Seine ihm sonst angeborene Einsatzfreude ist wie verpufft. Auch vor dem Tor strahlt er längst nicht mehr die Sicherheit aus, wie noch in seinen besten Zeiten im Basler Dress.

Ohne Gimenez' Kaltschnäuzigkeit kann es für den FCB gegen eine Mannschaft wie Inter Mailand einfach nicht reichen.

FCB-Trainer Christian Gross muss sich in den kommenden Wochen gut überlegen, auf wen er im Sturm setzt. Will er weiterhin mit einem formschwachen Christian Gimenez spielen oder endgültig versuchen, einen der Neuen - Petric oder Carignano - ins Spiel seiner Mannschaft zu integrieren?

(von Barnaby Skinner/news.ch)

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