Sturmgewehre bald ohne Munition
publiziert: Montag, 16. Apr 2007 / 19:15 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 6. Mai 2007 / 12:02 Uhr

Bern - Die Taschenmunition soll nur noch jenen 2000 Wehrmännern heimgegeben werden, die für Ersteinsätze vorgesehen sind. Das hat die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerates beschlossen.

Sturmgewehr ohne Munition: Fühlt sich der aufrechte Schweizer wie kastriert?
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Wie Präsident Hermann Bürgi (SVP/TG) vor den Medien darlegte, hat die SIK das Grundanliegen einer Motion von Anita Fetz (SP/BS) aufgenommen, die Abgabe der Taschenmunition für alle aktiven Angehörigen der Armee abzuschaffen. Sie will aber dem Bundesrat etwas mehr Handlungsspielraum belassen.

Die SIK hat eine eigene Motion verfasst, die den Bundesrat beauftragt, angesichts der heutigen sicherheitspolitischen Lage die Taschenmunition nicht mehr abzugeben. Sollte sich die Bedrohungssituation verändern, könnte der Bundesrat auf diesen Entscheid zurückkommen.

Ausnahmen

Zudem soll der Bundesrat Ausnahmen für Truppen der militärischen Sicherheit vorsehen, die für Soforteinsätze wie Flugplatzbewachungen trainiert werden. Von den heute aktiven 120 000 Wehrmännern würden also nur noch etwa 2000 die Munition nach dem Dienst heimnehmen.

Verteidigungsminister Samuel Schmid habe die Motion «in positivem Sinne» entgegengenommen, sagte Bürgi. Der Vorstoss werde in der Junisession behandelt. Er bedeute aber kein Präjudiz in der Frage, ob auch die Waffe des Wehrmannes im Zeughaus bleiben solle. Das sei ein anderer Entscheid.

(fest/sda)

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