Suchtprobleme in deutschen Orchestergräben
publiziert: Mittwoch, 28. Mai 2008 / 15:01 Uhr

Berlin - In der deutschen Klassik-Branche wächst nach Angaben des Berliner Kurt-Singer-Instituts für Musikergesundheit der Medikamenten- und Alkoholmissbrauch. In der Schweiz kennt man das Problem weniger.

In der deutschen Klassik-Branche wachse der Medikamenten- und Alkoholmissbrauch.
In der deutschen Klassik-Branche wachse der Medikamenten- und Alkoholmissbrauch.
«Meiner Erfahrung nach nehmen nehmen 25 bis 30 Prozent der Musiker regelmässig Tabletten oder Alkohol gegen Auftrittsängste zu sich», sagte der Berliner Instituts-Leiter Helmut Möller der «Berliner Zeitung». «Es gibt Studien, die diese Zahlen stützen. Und die Tendenz ist steigend.»

Der Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung (DOV), Gerald Mertens, widersprach dieser Einschätzung allerdings. «Diese Zahlen halte ich für überzogen», sagte er auf Nachfrage. «Unter Drogen kann man gar nicht vernünftig spielen», sagte Mertens.

Derselben Meinung sind auch die Sprecher des Schweizer Musikerverbands (SMV) und des Eidgenössischen Orchesterverbands (EOV), wie sie auf Anfrage der SDA sagten.

EOV-Präsident Daniel Schranz, der auch als Geigenbauer viel mit Musikern zu tun hat, präzisierte: Manche Berufsmusiker nähmen Tranquilizer gegen das Lampenfieber. Im Amateurbereich sei das hingegen verpönt.

(smw/sda)

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