Sudans Regierung und Darfur-Rebellen einigen sich auf Waffenruhe
publiziert: Donnerstag, 8. Apr 2004 / 15:26 Uhr

N´Djamena - Einen Tag nach massiver Kritik der USA haben sich die sudanesische Regierung und die Rebellen aus dem Westen des Landes auf eine Waffenruhe geeinigt.

Die Regierung hatte sich mit den Rebellen der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA) geeinigt.
Die Regierung hatte sich mit den Rebellen der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA) geeinigt.
Sie wollen Hilfsorganisationen ab sofort freien Zugang zu der Region gewähren, wie lokale Medien am Donnerstag aus der tschadischen Hauptstadt N´Djamena berichteten, wo derzeit Friedensgespräche stattfinden.

Die sudanesische Regierung wehrte sich zugleich gegen einen Aufruf von UNO-Generalsekretär Kofi Annan, den Konflikt in Darfur zur Not mit einem internationalen Militäreinsatz zu beenden.

Sein Land brauche keinen internationalen Militäreinsatz in Darfur, sondern stärkere humanitäre Hilfe, sagte Aussenminister Mustafa Ismail vor der Presse in Khartum.

Wir erwarten von der Staatengemeinschaft keine Soldaten, sondern humanitäre Hilfe, sagte Ismail. Die Regierung werde die Angriffe der arabischen Milizen nicht mehr zulassen, fügte er hinzu und sicherstellen, dass humanitäre Hilfen die Bedürftigen auch erreicht.

In Darfur kämpfen Rebellengruppen seit mehr als einem Jahr gegen die regierungsnahen Milizen, die von der sudanesischen Luftwaffe unterstützt werden.

Die arabischen Milizen bekämpfen in erster Linie die schwarzafrikanischen Einwohner der Region. Etwa 600 000 Menschen sind auf der Flucht, mehr als 100 000 sind über die Grenze nach Tschad geflohen. Ein UNO-Team ist derzeit in der Region, um die Menschenrechtsverletzungen zu untersuchen.

Der UNO-Koordinator für Notfallhilfe, Jan Egeland, hatte vor wenigen Tagen angeprangert, dass in der zwischen Regierungstruppen und Rebellen umkämpften Provinz die schwarze, nicht-arabische Bevölkerung zum Opfer einer grausamen, von der Regierung in Khartum unterstützten Verfolgungskampagne werde. Er sprach von ethnischer Säuberung.

(fest/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Gezi Park Proteste in Istanbul in 2013. (Archivbild)
Gezi Park Proteste in Istanbul in 2013. ...
«Überall ist Taksim, überall ist Widerstand»  Istanbul - Zum dritten Jahrestag des Beginns der Gezi-Proteste haben in Istanbul Hunderte Menschen gegen die islamisch-konservative Staatsführung der Türkei demonstriert. mehr lesen 1
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. Versuche von oppositionellen syrischen Kräften, die am Freitag begonnene ... mehr lesen 1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck nahm an der Gedenkfeier teil.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben ... mehr lesen  
Gotthard 2016  Berlin - «Tunnel» - mit sechs Riesenbuchstaben feiert die Schweizer Botschaft in Berlin die ... mehr lesen   1
Die Schweizer Botschaft in Berlin mit Tunnel-Schriftzug.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 5°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 7°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 7°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 4°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 6°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Genf 8°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Lugano 9°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten