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Südafrika will Klimagipfel vor dem Scheitern bewahren
publiziert: Samstag, 10. Dez 2011 / 09:36 Uhr / aktualisiert: Samstag, 10. Dez 2011 / 14:05 Uhr
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Die EU und knapp hundert Entwicklungsländer wollen geschlossen mehr Druck auf die USA, China und Indien ausüben.
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Durban - Kurz vor dem Ende des Klimagipfels in Durban kämpft die südafrikanische Regierung als Gastgeber gegen ein Scheitern der Verhandlungen. Gespräche auf Ministerebene wurden auf Samstagnachmittag vertagt. Weil aber viele Delegierte kurz vor der Abreise standen, könnte es substantielle Entscheidungen erst im kommenden Jahr geben.

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Am Freitagabend hatte die südafrikanische Aussenministerin Maite Nkoana-Mashabane ein Kompromisspapier vorgelegt, das bei armen Ländern und Vertretern der Europäische Union auf scharfe Kritik stiess. Sie beklagten, dass unklar sei, wie der Kampf gegen den Klimawandel bezahlt werden soll.

Zudem gebe es keine Frist für die Festlegung von Klimazielen. Das Kompromisspapier der südafrikanischen Regierung sieht auch vor, Entscheidungen über den Beitrag der Luft- und Schifffahrtsbranche auf das kommende Jahr zu vertagen.

In den Verhandlungen geht es um einen Nachfolgevertrag für das Kyoto-Protokoll, das Ende 2012 ausläuft. Es ist bislang die einzige verbindliche Vereinbarung, mit der der Ausstoss von Treibhausgasen wie Kohlendioxid begrenzt wird.

Streit gibt es vor allem zwischen den USA und grossen Schwellenländern wie Indien und China. Die USA wollen sich nur zu verbindlichen Klimazielen verpflichten, wenn dies alle Länder mit einem hohen CO2-Ausstoss tun.

China und Indien argumentieren, dass die traditionellen Industriestaaten für einen Grossteil der Erderwärmung verantwortlich seien. Deswegen sei es ungerecht, Schwellenländern dieselben Ziele auferlegen zu wollen.

(asu/sda)

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