Südkorea setzt weiter auf Zusammenarbeit
publiziert: Montag, 6. Nov 2006 / 07:29 Uhr

Seoul - Südkoras Präsident Roh Moo Hyun will trotz des Atomwaffentests in Nordkorea an der «Sonnenschein»-Politik des Ausgleichs festhalten.

Roh Moo Hyun will den Kontakt zu Nordkorea nicht verlieren.
Roh Moo Hyun will den Kontakt zu Nordkorea nicht verlieren.
Er will daher auch grenzüberschreitende Projekte weiter finanzieren. Das Industrieprojekt Kaesong und das Tourismusprojekt Kumgang seien «Symbole des Friedens und der Stabilität» auf der koreanischen Halbinsel, sagte Roh in seiner Parlamentsrede zur Lage der Nation.

Seine Regierung werde dafür Sorge tragen, dass diese Projekte ohne Verstoss gegen die wegen des Atomwaffentests verhängten UNO- Sanktionen fortgesetzt würden. «Unter keinen Umständen können wir die Kanäle des Dialogs mit dem Norden unterbrechen», sagte Roh.

Kritiker sehen in den von Seoul finanzierten Projekten eine Einnahmequelle für Nordkorea, mit deren Hilfe auch Waffenprogramme finanziert werden könnten.

«Untragbare Provokation»

Zugleich verurteilte Roh den Atomwaffentest vom 9. Oktober als «untragbare Provokation», die die Hoffnungen der Koreaner und der internationalen Gemeinschaft auf eine Denuklearisierung der Halbinsel zunichte gemacht hätten.

Nordkoreas Test sei ein unkluger Akt gewesen. Damit werde der Norden nichts erreichen. Im Gegenteil werde ein nukleares Waffenarsenal die Stabilität der Führung im Pjöngjang gefährden und zu ernsten wirtschaftlichen Problemen führen.

(fest/sda)

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