20 Kriegsschiffe und zwei Kreuzfahrtschiffe
Südkorea stellt umstrittene Marinebasis fertig
publiziert: Freitag, 26. Feb 2016 / 14:38 Uhr

Jeju - Südkorea hat auf der südlichen Ferieninsel Jeju einen neuen Marinestützpunkt fertiggestellt. Das von Dorfbewohnern, Umweltschützern und Friedensaktivisten kritisierte Bauprojekt war bereits vor 23 Jahren auf den Weg gebracht worden.

Das Land werde dank des Stützpunkts besser imstande sein, auf «Bedrohungen durch nordkoreanische Seestreitkräfte» zu antworten und südkoreanisches Gewässer zu schützen, sagte Ministerpräsident Hwang Kyo Ahn am Freitag der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zufolge bei der Eröffnungsfeier.

Die mehr als eine Billion Won (über 800 Millionen Franken) teure Marinebasis soll auch zivilen Zwecken dienen. Neben 20 Kriegsschiffen sollen später in dem Hafen zwei Kreuzfahrtschiffe anlegen können.

Die Bauarbeiten begannen aufgrund heftiger Proteste erst vor sechs Jahren. Aktivisten kritisierten, dass der Bau des Stützpunktes ein wichtiges Biotop vor der Küste des Fischerdorfes Gangjeong zerstören sowie das Wettrüsten in der Region verstärken werde.

Häufige Zusammenstösse bei Protesten

Zahlreiche Dorfbewohner und Aktivisten von ausserhalb Jejus hatten zum Teil vor der mit einem riesigen Bauzaun abgeriegelten Baustelle campiert. Es kam bei Protesten häufig zu Zusammenstössen mit der Polizei.

(arc/sda)

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Verlogene Begründung der südkoreanischen Militärs
Eine gigantische Kriegsmarinebasis auf der Naturschutz- und Ferieninsel: "... besser imstande sein, auf «Bedrohungen durch nordkoreanische Seestreitkräfte» zu antworten - als offizielle Begründung. Die Wahrheit: Jeju-do ist maximal entfernt von Nordkorea, und auch weit vom Festland Südkoreas. Für diesen Zweck wäre der Standort auf der Südseite der Insel also völlig dysfunktional. Abgesehen davon hat Nordkorea seit 1951 kein Land mehr angegriffen, was heute wg. Armut und Treibstoffmangel auch gar nicht mehr möglich wäre. Ein Blick auf die Landkarte erklärt das Ganze: Es geht den USA darum, ihre Militärbasis gegen den strategischen Konkurrenten China auszubauen und bei Bedarf Taiwan zu Hilfe eilen zu können.
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