Südkorea weist Nordkoreas Provokation-Vorwurf zurück
publiziert: Mittwoch, 13. Nov 2002 / 17:08 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 13. Nov 2002 / 17:29 Uhr

Seoul/Peking - Nordkorea hat seinem südlichen Nachbarn vorgeworfen, im Gelben Meer mit Kriegsschiffen in nordkoreanische Gewässer eingedrungen zu sein.

Südkorea wies die Berichte als falsch zurück, sie hätten in nordkoreanischen Gewässern patroulliert.
Südkorea wies die Berichte als falsch zurück, sie hätten in nordkoreanischen Gewässern patroulliert.
Die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA hatte berichtet, insgesamt hätten am Dienstag elf Marineschiffe aus Südkorea die Seegrenze vor der Westküste verletzt und friedliche Fischerboote bedroht.

Diese militärische Provokation sei offen bei Tageslicht geschehen, angesichts der gefährlichen Situation, in der ein militärischer Konflikt auf der Halbinsel zwischen Nordkorea und den USA jeden Moment auf Grund der imperialistischen Aktionen der USA ausbrechen kann, hiess es bei KCNA.

Auch wurde Südkorea vorgeworfen, in den vergangenen Tagen einen Panzer und gepanzerte Fahrzeuge sowie Geschütze nahe der militärischen Demarkationslinie im Ostteil der entmilitarisierten Zone zwischen beiden Ländern gebracht zu haben.

Ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums in Seoul wies alle nordkoreanischen Vorwürfe zurück.

Die Beschuldigungen erfolgen in einer kritischen Phase für die Annäherungsbemühungen auf der Halbinsel.

Südkorea hatte Nordkorea zusammen mit den USA und Japan aufgerufen, unverzüglich seine Atomwaffenpläne aufzugeben.

Nach US-Angaben hatte Nordkorea zugegeben, ein Programm zur Anreicherung von nuklearwaffentauglichem Uran zu betreiben.

Vor dem Hintergrund des Konflikts stimmten unterdessen China und die USA ihre Politik gegenüber Pjöngjang ab.

Der US-Sondergesandte James Kelly nahm derweil im Aussenministerium in Peking zum zweiten Mal innerhalb eines Monats Gespräche über die nordkoreanische Nuklearfrage auf.

Einer der strittigen Punkte ist die Fortsetzung von US-Öllieferungen an Nordkorea im Rahmen des beiderseitigen Atomabkommens von 1994.

Danach erhält Nordkorea durch das internationale Konsortium KEDO zwei moderne Kernreaktoren und bis zu deren Fertigstellung jährlich 500 000 Tonnen Öl.

Im Gegenzug hatte sich Pjöngjang zum Stopp seines Atomprogramms verpflichtet.

(bsk/sda)

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