Sunrise reicht weitere Klage gegen Swisscom ein
publiziert: Mittwoch, 5. Dez 2007 / 13:50 Uhr

Bern - Die Klageflut gegen die Swisscom reisst nicht ab. Mit einer neuerlichen Klage greift Sunrise nun den Mietpreis für die Swisscom-Kabelkanäle an. Dieser sei «massiv überhöht», teilte die Nummer drei im Schweizer Telekommarkt mit.

Sunrise kritisiert die hohen Mietpreise der Swisscom-Kabelkanäle.
Sunrise kritisiert die hohen Mietpreise der Swisscom-Kabelkanäle.
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Um Grab- und Strassenbauarbeiten für den Ausbau des Breitbandnetzes zu vermeiden, ist Sunrise auf den Zugang zu den aus der PTT-Zeit stammenden Kabelkanälen angewiesen.

Ein Vertrag zwischen Sunrise und Swisscom, der den Zugang regelt, ist bereits unterschrieben. Unzufrieden ist Sunrise nun aber mit dem Mietpreis.

Für 100 Meter Kabelkanal verlange Swisscom 40 Franken pro Monat, heisst es im Communiqué. Dieser Preis liege weit über dem europäischen Durchschnitt und sei zum Beispiel doppelt so hoch als in Dänemark. Sunrise reichte deshalb eine Klage bei der Eidg. Kommunikationskommission (ComCom) ein.

Mehrere Klagen in Bearbeitung

Die ComCom bearbeitet bereits mehrere Klagen gegen die Swisscom, welche die Entbündelung der letzten Meile betreffen. Insbesondere haben sowohl Sunrise als auch die Konkurrentin Orange den Zugangspreis zum Teilnehmeranschluss in Höhe von 31 Franken eingeklagt.

Einen Etappensieg erzielte Sunrise Ende November. Die ComCom beschied der Swisscom eine marktbeherrschende Stellung beim Breitbandinternet und verlangte von der Ex-Monopolistin, ihr Angebot für die Konkurrenz zu kostenorientierten Preise zu öffnen. Die Swisscom hat noch bis Ende Dezember Zeit, über einen allfälligen Rekurs zu entscheiden.

(bert/sda)

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