Surfen über Glasfasern auf dem Land teurer
publiziert: Sonntag, 3. Mai 2009 / 13:34 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 3. Mai 2009 / 14:25 Uhr

Bern - Ein Glasfaseranschluss wird in Schweizer Randregionen teurer sein als in Städten. Laut dem Chef der Eidg. Kommunikationskommission ComCom, Marc Furrer, kann das Netz ohne diese Unterschiede nicht gebaut werden.

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Politisch sei dies durchsetzbar: «Das Glasfasernetz gehört nicht zur Grundversorgung», sagte Furrer in einem Interview mit der «SonntagsZeitung», nachdem er am vergangenen Freitag zum dritten Mal die Spitzen der Schweizer Telecom-Industrie getroffen hatte.

In den Städten werde die Nachfrage allgemein grösser sein.

«Vor dem Treffen gab es stark divergierende Positionen», so Furrer. Die Chefs der Telekom-Anbieter hätten aber das Mehrfasermodell akzeptiert.

«Es wird schweizweit mindestens zwei Fasern geben, und zwar auf der ganzen Strecke zwischen Steckdose und Ortszentrale», so der ComCom-Chef.

Gemeinsames Vorgehen gefordert

Die Swisscom und die Elektrizitätswerke, die parallel zueinander Glasfasernetze ziehen, müssten ihre Technik vereinheitlichen, so Furrer.

Anbieter ohne eigene Infrastruktur wie Sunrise müssten ohne zusätzliche Investitionen an die Übertragungsleitungen kommen. Furrer erwartet Vorschläge dazu von einer Arbeitsgruppe.

Alternative Anbieter wie Colt und Green seien auf eine zentrale Einkaufsstelle angewiesen. «So haben die Elektrizitätswerke eine Chance», sagte Furrer. Sie müssten dazu aber technische Standards und kommerzielle Angebote vereinheitlichen.

Glasfasernetze übertragen Daten wesentlich schneller als Kupferleitungen. Für künftige Internet-Anwendungen oder hochauflösendes Fernsehen sind Glasfaser-Verbindungen von zentraler Bedeutung.

(bert/sda)

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