Svindal holt sich Super-G-Weltcup
publiziert: Donnerstag, 16. Mrz 2006 / 13:55 Uhr

Der Norweger Aksel Lund Svindal entschied das spannende Duell gegen Hermann Maier im Kampf um den Super-G-Weltcup um zwei Punkte für sich.

Svindal wurde in Are Dritter, Maier neun Hundertstel hinter dem Norweger Vierter.
Svindal wurde in Are Dritter, Maier neun Hundertstel hinter dem Norweger Vierter.
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Fünf Mal schon hat Hermann Maier in der Vergangenheit in seiner stärksten Disziplin die Jahreswertung für sich entschieden. Doch in Are verpasste er das halbe Dutzend ganz knapp.

Svindal, vor dem letzten Super-G im Weltcup-Zwischenklassement acht Punkte hinter Maier liegend, setzte sich letztlich um neun Hundertstel vor Maier auf Platz 3, womit er den Salzburger um zwei Zähler hinter sich lassen konnte.

Der erst 23-jährige Svindal ist damit der grosse Gewinner von Are. Am Vortag hatte er seinen ersten Abfahrtssieg feiern können. Letztmals hatte 1996 mit Atle Skaardal ein Norweger den Super-G-Weltcup für sich entscheiden können.

Svindal versüsste mit seinem Erfolg auch den Abgang von Lasse Kjus, der in seinem letzten Weltcuprennen 13. wurde.

Sieg für Bode Miller

Jubeln durften auch die Amerikaner, die dank Bode Miller und Daron Rahlves einen doppelten Erfolg feiern konnten. Miller, der grosse Verlierer der Olympischen Spiele, zeigt zum Abschluss der Saison noch einmal seine unbestrittenen Qualitäten.

Am Vortag war der Amerikaner Zweiter in der Abfahrt geworden, nun errang er seinen zweiten Weltcupsieg in diesem Winter. Den ersten hatte er sich im Dezember im Riesenslalom von Beaver Creek gesichert, und schon damals gewann er vor Teamkollege Rahlves.

Mit Miller triumphierte übrigens im sechsten Super-G der Saison zum sechsten Mal ein anderer Fahrer.

Österreichische Serie zu Ende

Da Maier das Podest um neun Hundertstel verpasste, nahm auch eine fast unglaubliche Serie ihr Ende. Erstmals seit zehn Jahren erreichte kein Österreicher das Podest in einem Weltcup-Super-G.

Letztmals war das Podium im März 1996 in Lillehammer ohne Austria besetzt. Damals gewann der Norweger Kjetil André Aamodt vor dem Franzosen Luc Alphand und Kjus.

Kernen einziger Schweizer

Einziger Schweizer im Klassement ist der Berner Oberländer Bruno Kernen, der als 10. sein zweitbestes Saisonergebnis im Super-G realisierte. Besser war er nur in Garmisch, wo er auf Platz 7 gelandet war.

In Abwesenheit des am Kreuzband verletzten Olympia- Dritten Ambrosi Hoffmann stand neben Kernen nurmehr Didier Défago am Start, doch der Walliser verpasste schon im oberen Abschnitt ein Tor und schied aus.

Schlussklassement:
1. Bode Miller (USA) 1:27,78. 2. Daron Rahlves (USA) 0,34 zurück. 3. Aksel Lund Svindal (No) 0,53. 4. Hermann Maier (Ö) 0,62. 5. Stephan Görgl (Ö) 0,66. 6. Marco Büchel (Lie) 0,70. 7. Peter Fill (It) 1,50. 8. Kjetil André Aamodt (No) 1,53. 9. Hannes Reichelt (Ö) 1,57. 10. Bruno Kernen (Sz) 1,60. 11. Patrik Järbyn (Sd) 1,67. 12. Matthias Lanzinger (Ö) 1,93. 13. Lasse Kjus (No) 2,34. 14. Rainer Schönfelder (Ö) 2,51. 15. François Bourque (Ka) 2,65.

Ausgeschieden u.a.: Didier Défago (Sz), Benjamin Raich (Ö) und Christoph Gruber (Ö).

(bert/sda)

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