Svindals triumphale Rückkehr
publiziert: Freitag, 5. Dez 2008 / 21:25 Uhr / aktualisiert: Freitag, 5. Dez 2008 / 23:33 Uhr

Ein Jahr nach seinem schweren Sturz in Beaver Creek feierte Aksel Lund Svindal bei seiner Rückkehr auf die «Raubvogelpiste» einen triumphalen Erfolg, 0,06 Sekunden vor Marco Büchel. Beste Schweizer waren Didier Défago (6.), Ambrosi Hoffmann (7.) und Daniel Albrecht (9.).

Jubel von Aksel Lund Svindal.
Jubel von Aksel Lund Svindal.
Zwei der Mitfavoriten nahmen sich selbst aus dem Rennen. Didier Cuche begang in der «Schweizer Kurve» einen groben Fehler und verpasste mit 1,39 Sekunden Rückstand die Top-Ten klar. Bode Miller hängte an einem Tor ein und stürzte erheblich.

Beide waren bis zu ihren Missgeschicken gleich schnell wie Aksel Lund gewesen, der seit seinem Sturz vor einem Jahr erst die zweite Abfahrt bestritt. Schon in Lake Louise hatte Svindal mit einem 7. Rang überzeugt.

Die Basis zu seinem dritten Abfahrtssieg und dem zehnten im Weltckup insgesamt legte der amtierende Weltmeister Svindal im oberen Teil der Piste. In den unteren Abschnitten waren verschiedene Konkurrenten schneller, doch vermochten sie den Rückstand nicht mehr wettzumachen.

Büchel knapp geschlagen

Marco Büchel fehlten schliesslich winzige sechs Hundertstel oder umgerechnet eine Skilänge. Ansonsten hätte der mittlerweile über 37 Jahre alte Liechtensteiner seinen eigenen Weltcup-Altersrekord um ein weiteres Jahr nach oben geschraubt.

Mit den Rängen 6, 8 und 9 fiel die Schweizer Bilanz trotz dem Missgeschick von Cuche ansprechend aus. Carlo Janka, der Überraschungszweite von Lake Louise, musste sich diesmal (mit der Startnummer 1) mit einer Mittelfeld-Klassierung begnügen.

Dafür verblüffte Daniel Albrecht ein weiteres Mal und klassierte sich zum dritten Mal in Serie in einem Speed-Rennen unter den ersten zehn. Trotzdem musste er im Gesamtweltcup den Norweger Svindal zu sich aufschliessen lassen.

Schlussklassement:
1. Aksel Lund Svindal (No) 1:43,85. 2. Marco Büchel (Lie) 0,06 zurück. 3. Erik Guay (Ka) 0,35. 4. Klaus Kröll (Ö) 0,48. 5. Michael Walchhofer (Ö) 0,65. 6. Didier Défago (Sz) 0,66. 7. Steven Nyman (USA) 0,72. 8. Ambrosi Hoffmann (Sz) 0,87. 9. Daniel Albrecht (Sz) 0,99. 10. Andrej Jerman (Sln) 1,05. 11. Peter Fill (It) 1,07. 12. Hermann Maier (Ö) 1,08. 13. Thomas Lanning (USA) 1,24. 14. Werner Heel (It) 1,36. 15. Didier Cuche (Sz) 1,39.

16. Christoph Gruber (Ö) 1,54. 17. Pierre-Emmanuel Dalcin (Fr) 1,63. 18. Adrien Théaux (Fr) 1,69. 19. Tobias Grünenfelder (Sz) 1,78. 20. Carlo Janka (Sz) 1,83. 21. Scott Macartney (USA) 1,87. 22. Yannick Bertrand (Fr) 1,97. 23. Manuel Osborne-Paradis (Ka) 2,07. 24. Robbie Dixon (Ka) 2,08. 25. David Poisson (Fr) 2,12. 26. Georg Streitberger (Ö) 2,14. 27. Marc Berthod (Sz) 2,23. 28. Erik Fisher (USA) 2,24. 29. Lars Myhre (No) 2,38. 30. Cornel Züger (Sz) 2,44.

66 Fahrer gestartet, 60 klassiert; ausgeschieden u.a. : Bode Miller (USA), Marco Sullivan (USA), Ivica Kostelic (Kro).

(bert/Si)

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