Swiss fliegt Halbjahresverlust von 447 Millionen Franken ein
publiziert: Montag, 16. Sep 2002 / 18:35 Uhr

Basel - Die Fluggesellschaft Swiss hat im ersten Halbjahr ihres Bestehens einen Verlust von 447 Mio. Fr. eingeflogen. Dies ist ein Drittel weniger als im Businessplan vorgesehen. Auch das Umsatzziel hat Swiss klar übertroffen.

Es sei nicht schön, einen Verlust in dreistelliger Millionenhöhe anzukündigen, sagte Swiss-Verwaltungsratspräsident Pieter Bouw in Basel vor den Medien. Die Zahlen seien aber immerhin "deutlich weniger rot als im Businessplan", der einen Verlust von 644 Mio. Fr. vorsah. "Die Swiss ist auf Kurs", gab sich Bouw überzeugt.

Beim Umsatz lag die Swiss mit 1,754 Mrd. Fr. deutlich über dem Businessplan, der 1,209 Mrd. Fr. vorsah. Die Zahl der beförderten Passagiere konnte dabei im Jahresverlauf kontinuierlich gesteigert werden, wie Swiss-Chef André Dosé sagte.

Die Sitzauslastung der Flugzeuge sei deutlich über Plan gewesen: Sie betrug 55 % im Europa- und 76,9 % im Interkontinentalgeschäft. Noch nicht zufrieden zeigte sich Dosé dagegen mit dem durchschnittlichen Ertrag pro Passagier. Erhöht werden soll dieser etwa durch weniger Preissenkungsaktionen, einen besseren "Mix" von Business- und Economy-Kunden und der Rückgewinnung von Firmenkunden.

Bei den Kosten lag die Swiss rund 18 Prozent über den Vorgaben des Businessplans. Die Personalausgaben fielen leicht höher aus als im Businessplan, aber auch die einmaligen "Start-up Kosten" waren klar höher als vorgesehen.

Keine neuen Erkenntnisse konnte Dosé bezüglich der Allianz-Frage verkünden. Der Codeshare-Vertrag mit den "American Airlines" funktioniere bestens, um einen Vollbeitritt zur Oneworld-Allianz wird aber weiterhin hart verhandelt.

Unterschätzt hat die Swiss-Führung zu Beginn auch die Probleme mit dem Personal, insbesondere mit den Piloten. Während für das Kabinenpersonal nun ein Gesamtarbeitsvertrag unterzeichnet worden ist, schwelt der Konflikt mit den "Swiss Pilots", dem Verband der ehemaligen Crossair-Piloten weiter. Die von den "Swiss Pilots" verbreiteten Gerüchte um Stellenabbau-Pläne nannte Dosé "unseriös".

Auch im Gesamtjahr soll der Verlust geringer ausfallen als die im Businessplan vorgesehenen 1,1 Mrd. Franken.

(bert/sda)

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