Swisscom muss Preise für Mietleitungen senken
publiziert: Donnerstag, 11. Mrz 2010 / 11:22 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 11. Mrz 2010 / 16:31 Uhr

Bern - Die Swisscom wird erneut zu Preissenkungen verpflichtet: Die Eidg. Kommunikationskommission (ComCom) verlangt vom grössten Schweizer Telekomkonzern, seine Wiederverkaufspreise für Mietleitungen für die letzten drei Jahre um bis zu 30 Prozent zu senken.

Swisscom bei Mietleitungen zu teuer.
Swisscom bei Mietleitungen zu teuer.
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Die ComCom habe entschieden, dass die Swisscom bei den Mietleitungen im Anschlussnetz - also auf den Kupferkabeln zwischen den Ortszentralen und den Steckdosen - marktbeherrschend sei, teilte die Kommission mit.

Das Unternehmen wird deshalb verpflichtet, für Mietleitungen mit Bandbreiten von 2 Megabit/Sekunde bis 10 Gigabit/Sekunde ein Angebot mit «kostenorientierten» Preisen zu publizieren.

Zudem muss Swisscom die Preise für diese Mietleitungen für die letzten drei Jahre rückwirkend um 15 bis 30 Prozent senken. Gegen die Mietleitungspreise der Swisscom hatte unter anderem Sunrise Klage bei der ComCom eingereicht.

Bereits Rückstellungen gebildet

Um allfällige Kosten aus dem Verfahren zu decken, hat die Swisscom bereits Rückstellungen in Höhe von 30 Mio. Fr. gebildet. Dieser Betrag dürfte aus heutiger Sicht ausreichen, heisst es in einer Medienmitteilung.

Das Unternehmen fühlt sich durch den Entscheid der ComCom gegenüber ihren Konkurrenten im wichtigen Geschäftskundenmarkt benachteiligt. Swisscom verliere ihre Flexibilität bei der Produkt- und Preisgestaltung, wenn der gesamte Mietleitungsmarkt sowie die Ethernet-Dienste reguliert würden.

Bei der Regulierung der Ethernet-Dienste dehne die Comcom zudem den gesetzlichen Rahmen zu stark aus, heisst es weiter. Sie sind nach Auffassung von Swisscom keine regulierbaren Mietleitungen. Das Unternehmen werde die Verfügung im Detail prüfen und über das weitere Vorgehen entscheiden.

(ade/sda)

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