Swisscom senkt ADSL-Preise für Grosshandel
publiziert: Freitag, 25. Jan 2008 / 13:44 Uhr / aktualisiert: Freitag, 25. Jan 2008 / 15:28 Uhr

Bern - Die Swisscom senkt die Grosshandelspreise für die bestehenden ADSL-Breitbandangebote um 10 Prozent pro Anschluss. Sunrise begrüsst den Schritt, spricht aber nach wie vor von Wettbewerbsverzerrung.

Der Wiederverkauf von ADSL bleibe laut Sunrise  auch nach der «leichten Preissenkung» ein Verlustgeschäft.
Der Wiederverkauf von ADSL bleibe laut Sunrise auch nach der «leichten Preissenkung» ein Verlustgeschäft.
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Swisscom senke auch die Grosshandelspreise für Datenvolumen um 40 Prozent, hiess es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Damit koste der meistgenutzte Anschluss mit einer Datenrate von 3500/300 kBit/s (herunterladen/heraufladen) rückwirkend ab 1. Januar 2008 noch 28 Franken im Monat.

Weiter biete Swisscom ihren Mitbewerbern seit Anfang Dezember ein Bitstream-Angebot (nackte ADSL-Leitungen) für den Wiederverkauf an. Das kommerzielle Angebot dazu werde am 1. April 2008 gestartet. Bereits hätten elf Internet-Anbieter einen Vertrag unterzeichnet.

Das bestehende Angebot für Datenraten von 20'000/1000 kBit/s und 5000/1000 KBit/s koste die Internet-Anbieter monatlich 49 Franken und werde mit einem zusätzlichen Angebot mit Datenraten von 3500/300 kBit/s zu einem monatlichen Preis von 46 Fr. ergänzt.

Sunrise zieht Klage nicht zurück

Seit Jahren verlange Swisscom zu hohe Grosshandelspreise, schrieb Sunrise. Der Wiederverkauf von ADSL bleibe auch nach der «leichten Preissenkung» ein Verlustgeschäft für Sunrise und die anderen Anbieter.

Sunrise werde daher die bei der Weko hängige Klage gegen Swisscom wegen überhöhter Preise aufrechterhalten, wie die Nummer zwei unter den Schweizer Telekommunikationsanbietern mitteilte.

Die Preissenkung ist zwar laut Sunrise «ein erster Schritt in die richtige Richtung». Die Wettbewerbsverzerrung bleibe aber bestehen: Swisscom habe im Breitbandmarkt einen Marktanteil von mehr als 70 Prozent und definiere die Grosshandels- und Endkundenpreise.

Swisscom hält dem entgegen, ihr Marktanteil im Breitband-Endkundenmarkt betrage nicht 70, sondern weniger als 50 Prozent.

(bert/sda)

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