Swissfirst gegen Insider-Vorwürfe
publiziert: Mittwoch, 9. Aug 2006 / 12:10 Uhr

Zürich - Swissfirst-Konzernchef Thomas Matter wehrt sich gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit der Fusion seiner Bank mit der Bank am Bellevue.

Swissfirst-CEO Thomas Matter.
Swissfirst-CEO Thomas Matter.
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Es habe dabei keinerlei Anreize für Pensionskassen oder deren Vertreter gegeben, Aktien zu veräussern. Vor dem Zusammenschluss im September 2005 hatten mehrere Aktionäre, darunter auch Pensionskassen, auf Aufforderung Matters Swissfirst-Aktien verkauft. «Jeder Investor war völlig frei zu entscheiden, ob und wie viele Aktien er veräussern wollte» betont Matter nun in einem Interview mit der «Handelszeitung» vom Mittwoch.

Nach der Fusion war der Swissfirst-Aktienkurs deutlich gestiegen. Laut einer in mehreren Zeitungen veröffentlichten Liste sollen Pensionskassen dabei Kursgewinne in Millionenhöhe entgangen sein. Im November 2005 hatte Grossaktionär Rumen Hranov wegen «falscher und irreführender Angaben» Strafanzeige gegen Matter eingereicht.

«Einheitliches Wording»

Die Investoren hätten wegen des Insidergesetzes nicht im Detail über die bevorstehende Transaktion informiert werden dürfen, kontert nun Matter in der «Handelszeitung». Alle Parteien seien aber mit einem «einheitlichen Wording» orientiert worden.

Auch die Revisionsstelle habe bestätigt, dass es weder für die Pensionskassen noch deren Vertreter Anreize in Aktien, Optionen oder andere Weise gegeben, betonte Matter zudem. Im Zusammenhang mit den Transaktionen haben mehrere Aufsichtsorgane für Pensionskassen Vorabklärungen eingeleitet.

Pensionskassen machten Gewinne

Matter stellt auch die entgangenen Verluste für Pensionskassen in Abrede. Die meisten institutionellen Anleger hätten durchschnittlich nur die Hälfte ihrer Aktien verkauft, dies wohl aus Risikoüberlegungen.

Auf der verbleibenden Hälfte hätten sie aber «substanzielle Kursgewinne» gemacht.

(ht/sda)

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