Swissfirst weist Bestechungsvorwürfe zurück
publiziert: Samstag, 9. Sep 2006 / 16:20 Uhr

Zürich - Nach der Verhaftung eines Managers der Pensionskasse von Siemens geht Swissfirst in die Offensive.

Swissfirst distanziert sich in aller Form.
Swissfirst distanziert sich in aller Form.
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Die angeschlagene Bankengruppe weist Bestechungsvorwürfe zurück.

Weder die Swissfirst Gruppe noch deren Vorgängerorganisationen Bellevue und Swissfirst hätten im Zusammenhang mit irgendwelchen Geschäftsvorfällen je unerlaubte Kickbacks oder andere Zuwendungen in irgendeiner Form an Kunden, insbesondere auch an Pensionskassen-Manager, geleistet, sagte Verwaltungsratspräsident Martin Bisang vor den Medien in Zürich.

Vorwurf von Kickback-Annahme

Am Freitag war im Zuge der Untersuchung im Fall Swissfirst der Portfolio-Manager der Pensionskasse von Siemens Schweiz in Untersuchungshaft genommen worden. Ihm werden die Annahme von sogenannten Kickbacks vorgeworfen.

Die Pensionskasse der Siemens-Gesellschaften in der Schweiz habe ihren Portfolio-Manager daraufhin suspendiert, teilte Siemens Schweiz am Freitagabend mit.

Bei Kickbacks handelt es sich um Bestechungs- oder Schmiergeldzahlungen, die auf dem Umweg über überhöhte Rechnungen oder Provisionsvereinbarungen an den Auftraggeber oder an von ihm begünstigte Dritte zurückfliessen.

Entgangene Millionen

«Wir distanzieren uns in aller Form von derartigen Vorgängen bei Pensionskassen und verwahren uns ausdrücklich gegen jegliche Verbindung zwischen möglichen Kickbacks an PK-Manager und unserer Bank», sagte Bisang in der Erklärung der Swissfirst Gruppe.

Neben Bisang waren an der Medienkonferenz auch ad-interim-Chef Jürg Schäppi, Verwaltungsrat Daniel Schlatter, der ehemalige Chef Thomas Matter und Finanzchef Daniel Hefti anwesend.

Vor dem Zusammenschluss der Bank Swissfirst mit der Bank Bellevue im September 2005 hatten mehrere Aktionäre - darunter auch Pensionskassen - dem damaligen Swissfirst-Chef Thomas Matter Swissfirst-Aktien verkauft. Nach der Fusion war der Swissfirst-Aktienkurs deutlich gestiegen. Den Pensionskassen seien damit Millionengewinne entgangen, lautet der Vorwurf.

(bert/sda)

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